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Jamaika kürt dritten Vertreter für den Landrat

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

„Ersparen Sie uns allen diese Peinlichkeit“, mahnte SPD-Fraktions-Chef Thomas Nissen. Erhört wurde er nicht. Mit ihrer Mehrheit installierte die Jamaika-Kooperation aus CDU, Grünen und FDP im Kreistag erstmals einen dritten stellvertretenden Landrat, der höchst selten zum Einsatz kommen dürfte. Bei einer Enthaltung ging der Posten in geheimer Wahl mit 26 Ja- und 23 Nein-Stimmen an den grünen Fraktions-Chef Uwe Schwalm – offensichtlich als ein Zugeständnis für die Neuauflage des Bündnisses. Gleich zwei Mal hatte Jamaika zuvor den eigenen Antrag nachbessern müssen – auch, weil die gewünschte Aufgaben-Zuschneidung auf Energie- und Klima-Themen nicht zulässig ist. Das hatte die Kommunalaufsicht des Landes klargestellt. Danach werden die Stellvertretenden in der Reihenfolge ihrer Wahl tätig. Ohnehin gibt es schon sechs Kreis-Repräsentanten, die sich abwechseln können. Dennoch meinte CDU-Fraktions-Chef Tim Hanke: „Wir halten es für sinnvoll.“ Susanne Rignanese (SSW) geht eher davon aus, dass die „Inflation“ stellvertretender Landräte das Ehrenamt und das Ansehen der Person beschädigt.

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erstellt am 16.Sep.2013 | 21:48 Uhr

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