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Grosses Interesse an Baugebiet : Interessenten in den Startlöchern

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

An dem neuen Baugebiet in Bordelum, das die Planer jetzt vorstellten, herrscht großes Interesse. Die Firsthöhe darf dort maximal 8,50 Meter betragen und es müssen neue Knicks angelegt werden.

Sie stehen schon in den Startlöchern, Kaufinteressenten für das neue Baugebiet in Bordelum. Einige von ihnen waren auch in der jüngsten Gemeinderats-Sitzung mit dabei, um sich die Erläuterungen der Planerin zum B-Plan 23 anzuhören.

Drei wichtige Entscheidungen brachten die Gemeindevertreter dann jeweils einstimmig auf den Weg, nachdem Angela Zanon vom Planungsbüro Frank Springer in Busdorf die Pläne noch einmal ausführlich vorgestellt hatte: So gab es grünes Licht für die Entwurfs- und Auslegungsbeschlüsse sowie den Beschluss über die Aufstellung des weiteren Bebauungsplanes Nr. 24. Beide Flächen liegen, wie bereits berichtet, am Fru-Metten-Weg, parallel zur Dorfstraße. Um den Bauwilligen möglichst schnell zu Grundstücken zu verhelfen, soll zunächst das Gebiet des B-Plan s Nr. 23 mit voraussichtlich 13 bis 14 Grundstücken gegenüber – es liegt parallel zum Kindergarten – erschlossen werden. Erlaubt sind nur Einzelhäuser, zweigeschossig, jedoch keine Stadtvillen. Die Grundflächenzahl wurde mit 0,25 festgesetzt, die Firsthöhe darf maximal 8,50 Meter betragen. Die Zuwegung in das neue Baugebiet soll über den Fru-Metten-Weg erfolgen. „Wenn alles glatt läuft, kann ab Herbst gebaut werden“, so die Planerin. Zunächst werden die Beschlüsse und Pläne öffentlich ausgehängt.

Weiter informierte sie, dass sich mehrere Knicks durch das Gelände ziehen. Der westliche Knick, der vom Fru-Metten-Weg bis zur Dorfstraße verläuft, soll als natürliche Grenze zum Areal erhalten bleiben. Für die weiteren Knicks müssen Ausgleichsflächen geschaffen werden. „Wir haben genug Ersatz im Bereich unserer Gemeinde, auch auf dem jetzigen Bauhofgelände im Bereich des ehemaligen Munitionslagers. Ich habe schon Vorgespräche mit der Unteren Naturschutzbehörde geführt“, sagte dazu Bürgermeister Peter Reinhold Petersen.

Auf der Fläche des betreffenden B-Plans Nr. 24 direkt neben dem Sportplatz und gegenüber der Grundschule soll später im Detail geplant werden. Dort möchte sich die Gemeinde Gestaltungsmöglichkeiten unter anderem für den sozialen Wohnungsbau unter Berücksichtigung des seniorengerechten und generationsübergreifenden Wohnens freihalten. Auch die Frage der Zuwegung ist noch nicht abschließend geklärt. Wegen der Entwässerung beider Baugebiete ist das Planungsbüro Jan Sievertsen beauftragt, Lösungen zu erarbeiten inklusive der Kalkulation des Kaufpreises für künftige Bauherren. Dazu fehlt noch, so die Planerin, das Bodengutachten.

Weiter beschloss das Gremium einstimmig, dass die Rückgabe der Turnhalle aus dem Bestand des Schulverbandes mit Wirkung vom 1. August an die Kommune erfolgen soll. „Dieser Schritt zurück für alle betroffenen Schulstandort-Gemeinden ist sinnvoll und bietet mehr Gestaltungsfreiräume“, erklärte der Gemeinde-Chef. Bisher hätten alle Schulverbands-Kommunen anteilig die Kosten an den Gebäuden mitgetragen, auch für Maßnahmen, die eigentlich nur der jeweiligen Kommune zugute gekommen seien, wie beispielsweise Einrichtung von Kindergarten-Gruppen in der Bredstedter Grundschule oder Brandschutzmaßnahmen in Breklum. Schließlich votierte das Gremium für die Erweiterung einer Naturgruppe im Kindergarten. Die Kinder sollen eine feste Unterkunft haben, nur dass die pädagogische Arbeit in der Natur erfolgt.

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