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Ärgernis in Joldelund : Infotafel mit Fehlern

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Auf der Infotafel mitten im Dorf sind Sehenswürdigkeiten und die Lage von Betrieben sind zum Teil falsch eingezeichnet. Die Gemeinde will nun nachbessern. Entdeckt wurde der Lapsus von Bürgermeister Reiner Hansen.Auf der Infotafel mitten im Dorf sind Sehenswürdigkeiten und die Lage von Betrieben sind zum Teil falsch eingezeichnet. Die Gemeinde will nun nachbessern.

„Falsche Informationen sind schlimmer als keine“, so das Fazit einer Diskussion im Gemeinderat Joldelund. Das Gremium beschloss einstimmig, die Informationstafel in der Ortsmitte auf den neuesten Stand zu bringen. Alle Gewerbebetriebe sollen Gelegenheit erhalten, sich neu und unentgeltlich zu präsentieren. Der Kulturausschuss soll Kontakt mit den Unternehmern aufnehmen sowie abklären, wer das Kartenwerk möglichst kostengünstig aktualisieren kann. Bürgermeister Reiner Hansen hatte das Thema auf den Tisch gebracht. Ihm war aufgefallen, dass sowohl der Ortsplan Fehler enthielt als auch manche Firmendaten überholt sind. Auch sind Sehenswürdigkeiten oder Betriebe an völlig falscher Stelle eingezeichnet.

Für das Ausbessern von Straßen im Dorf machten die Gemeindevertreter außerplanmäßig noch einmal 1000 Euro locker. Im Haushalt waren 40 000 Euro eingeplant gewesen. Die reichten gerade für die Sanierung einer Straße. „Wir müssen sehen, ob wir mit den 1000 Euro wenigstens die eine oder andere weitere Stelle flicken können“, so der Bürgermeister. Mehr sei in diesem Jahr wegen der angespannten Haushaltslage nicht drin.

Der Gemeinde-Chef berichtete weiter, dass er wegen der maroden Landesstraße nach Kolkerheide beim Landesamt für Straßenbau nachgehakt habe. Dort habe es geheißen, dass keine Mittel mehr da sind. „Das ist ein generelles Problem im ganzen Land“, so Hansen.

Erfreulich sei dagegen die Entwicklung in der Grundschule und im evangelischen Kindergarten. Die Betreuungszeit in der Schule musste wegen Bedarfs um eine Stunde – bis 13 Uhr – verlängert werden. Dafür wurden zwei Kräfte eingestellt. Sieben Mitarbeiterinnen betreuen 70 Kinder in der Kindertagesstätte. Dort wurde eine vierte Gruppe eingerichtet. Die Kids sind im Wechsel täglich im Lernort Wald.

Der Bau- und Wegeausschuss wird auf Anregung des Bürgermeisters ein Kataster über die vorhandenen Knicks im Gemeindegebiet erstellen und wegen der künftigen Pflegemaßnahmen auch die Eigentumsverhältnisse klären.

Vor der Sitzung fand die Öffentlichkeitsbeteiligung zur 5. sowie 6. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde statt. Die Planer Barbara Bonin und Michael Körkemeyer aus Leck erläuterten die Vorhaben. Zum einen konnten die Windeignungsflächen von neun auf elf Hektar erweitert werden, zum anderen wurde die bisher festgelegte Höhenbegrenzung auf 100 Meter aufgehoben. Die Behörden, so Bonin, hätten mittlerweile durchweg positive Stellungnahmen abgegeben.

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erstellt am 05.Sep.2013 | 17:00 Uhr

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