zur Navigation springen

Nach tragischen Bahnunfällen : Infoflyer warnt vor Bahnübergängen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Seit dem tödlichen Unfall 2015 bei Garding warnen die Tourismusvereine von Eiderstedt mit einem Flyer vor den Gefahren an der Bahnstrecke. Den am Pfingstsonntag verletzten Kinder geht es besser.

von
erstellt am 20.Mai.2016 | 12:00 Uhr

Nach dem tragischen Bahnunfall am Pfingstsonntag in Kotzenbüll gibt es jetzt zumindest eine gute Nachricht: Die beiden Kinder, die dabei schwer verletzt wurden, sind auf dem Weg der Besserung, wie die Polizei auf Anfrage mitteilt. Sie wurden aber noch nicht zu dem Unfallhergang befragt. Die Ermittlungen werden noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen, so die Polizei. Es müssen ferner sowohl Zug als auch das Auto technisch untersucht werden. Bei dem Unfall war am Sonntag ein Auto aus dem Kreis Schleswig-Flensburg mit einem Zug auf der Strecke Tönning-St. Peter-Ording an dem Bahnübergang Schlagbaumweg in Kotzenbüll zusammengestoßen. Dabei starb der 51-jährige Fahrer des Wagens. Die beiden Kinder, neun und zwölf Jahre alt, saßen mit in dem Auto. Der Lokführer erlitt einen Schock, auch er wurde noch nicht befragt.

Auf Eiderstedt gibt es etliche nur mit Andreaskreuz gesicherte Bahnübergänge, sie können besonders für Ortsfremde zur Gefahr werden. Daher haben die Tourismusvereine von Eiderstedt vor einem Jahr – nach dem tödlichen Bahnunfall bei Garding – einen Flyer herausgebracht, in dem um besondere Aufmerksamkeit an der Bahnstrecke geworben wird. Er sei nach wie vor in der Tourist-Infoin Garding erhältlich,wie Initiatorin Carolin Kühn erklärt. Er kann auch bei ihr per E-Mail unter c.kuehn-schenk@freenet.de als pdf-Datei angefordert werden. Er ist besonders für alle Vermieter gedacht, die ihn an ihre Gäste weitergeben oder in der Ferienwohnung auslegen können.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen