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Husumer Nachrichten

22. September 2017 | 13:52 Uhr

Kreis Nordfriesland : Immer weniger Straftaten

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Zahl der Straftaten im Kreis Nordfriesland ist weiter rückläufig. Das weist die aktuelle Polizeistatistik aus. Jeder zweite Fall wird aufgeklärt.

von
erstellt am 05.Apr.2014 | 17:00 Uhr

So wenige Straftaten wie seit langem nicht mehr verzeichnet die Polizei in Nordfriesland. Schon seit zehn Jahren sinkt die Zahl der bekannt gewordenen Fälle – im Vorjahr auf das bislang niedrigste Niveau. Das geht aus der gestern veröffentlichten Kriminalitäts-Statistik für 2013 der Polizeidirektion Flensburg hervor.

Diese hatte im vergangenen Jahr die Polizeidirektion Husum „geschluckt“ und betreut nun die Region in Schleswig-Holsteins Norden mit rund 442.000 Einwohnern, einer Fläche von 4176 Quadratkilometern sowie fast acht Millionen Übernachtungen im Tourismus. 2013 mussten fast 80 000 Einsätze bewältigt werden, davon 26.423 in NF.

Dabei ist die Gefahr, an der nördlichen Westküste Opfer einer Straftat zu werden, geringer als in anderen Regionen. Die Polizei bemisst dieses Risiko anhand der sogenannten Häufigkeitszahl – bekannt gewordene Straftaten bezogen auf jeweils 100. 000 Einwohner. Mit einem Wert von 6046 liegt Nordfriesland unter dem Landeswert von 7125, ist also ein vergleichsweise sicheres Pflaster. Und: Die Aufklärungsquote liegt im Kreisgebiet bei 50,4 Prozent – Landesschnitt 50,5.

In Nordfriesland nahm die Zahl der Straftaten laut Kriminalitäts-Jahresbericht im Vorjahr um 699 auf 9809 Fälle ab. So gab es weniger Diebstähle, Sachbeschädigungen und sogenannte Rohheitsdelikte. Die Zahl der angezeigten Körperverletzungen sank von 1330 auf 1156 Fälle. Fahrraddiebstähle machten mit 994 und Fahrzeugaufbrüche mit 419 Straftaten den größten Anteil an den besonders schweren Fällen des Diebstahls aus, während die Zahl der Sachbeschädigungen um 275 auf 1333 sank. Im Vorjahr wurden 209 Rauschgiftdelikte bekannt – ein Plus von 48. Ingesamt 3643 Tatverdächtigte wurden ermittelt. 842 Tatverdächtige handelten laut Polizei unter Alkoholeinfluss, 200 waren Konsumenten harter Drogen.

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