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Husumer Nachrichten

22. August 2017 | 13:57 Uhr

Immer im Einsatz für seine Bürger

vom

Willi Berendt ist seit 25 Jahren Bürgermeister von Witzwort / Festredner würdigten seine Tatkraft und sein Durchsetzungsvermögen

Witzwort | Großer Bahnhof für Witzworts Bürgermeister Willi Berendt: Seit 25 Jahren setzt sich der 73-Jährige bereits für das Wohl seiner Gemeinde ein. Um diese ehrenamtliche Leistung zu würdigen, fanden sich gestern Landrat Dieter Harrsen, Amtsvorsteherin Karen Hansen, Eiderstedts Amtsdirektor Herbert Lorenzen, Bürgermeister der Nachbarkommunen, Vertreter aus Politik, Amtsverwaltung, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden, der Freiwilligen Feuerwehr, Gemeindevertreter, Schulleiter Jörg-Hinrich Meier sowie Freunde und Wegbegleiter in der Grundschule ein. Pastor Christian Fritsch moderierte, Kinder sangen.

"25 Jahre, dahinter stehen große Leistungen. Du hast kommunale Selbstverwaltung gelebt und wusstest immer was Du wolltest", erklärte der Landrat. Vieles sei von ihm unkonventionell, fair und stets mit viel Herzblut durchgesetzt worden. Bei allen Entscheidungen habe Berendt nicht nur die Bürger mitgenommen, sondern alle Entscheidungsträger. Er händigte dem Gemeinde-Chef eine Urkunde, unterzeichnet von Innenminister Klaus Schlie, aus.

Gerd Radcke, stellvertretender Bürgermeister, würdigte Berendt als einen Mann der Praxis, der mit seinem Fachwissen vieles im Dorf auf den Weg gebracht habe. Bei etlichen Bauvorhaben habe er als Tiefbauer selbst mit Hand angelegt. Beim Neubau des Kindergartens war er mit dem Minibagger bei der Gestaltung des Parkplatzes aktiv, um Kosten zu sparen. Eine Herausforderung war die Sanierung der Kanalisation zu Beginn seiner Amtszeit. Die Infrastruktur der Gemeinde stimme. Mittlerweile sei das siebte Baugebiet aufgelegt worden. Weitere Leistungen waren die Installation des Markttreffs sowie der Erhalt der Grundschule. Hier ging der persönliche Einsatz oft an die Substanz. "Unbedingt zu erwähnen ist der Bau des Feuerwehr-Gerätehauses, des Freizeit- und Versorgungsgebäudes und die Modernisierung der Sporthalle", so Radcke. Berendt habe auch als Mensch sehr viel bewirkt. Immer halte er engen Kontakt zu den Einwohnern. In weiteren Ehrenämtern, als Schulverbandsvorsteher, Amtsvorsteher des früheren Amtes Friedrichstadt und im Tourismusverein Husumer Bucht sei Berendt gefordert gewesen. Für seinen Ensatz sei er mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille belohnt worden. Alles wäre ohne Unterstützung durch Ehefrau Elke nicht möglich gewesen. "Du hast Willi immer den Rücken freigehalten. Was wäre sonst aus Witzwort geworden?", so Radcke.

Christel Zumach, Gemeinde-Chefin von Uelvesbüll, und ihr Simonsberger Kollege Erwin Kröger waren sich darin einig, dass der Jubilar jemand sei, der "nicht lange fackeln" würde, wenn er von einer Sache überzeugt sei. Segensreich habe sich die Zusammenarbeit der drei Gemeinden entwickelt, insbesondere im Bereich Schule und Kindergarten. Die Amtsvorsteherin wies auf das Engagement im Rahmen der Ämterfusion hin. Auch wenn Berendt kritisch damit umgegangen sei, habe er wesentlich zur Weiterentwicklung des Amtes Nordsee-Treene beigetragen.

"Wieviel Lob kann ein Mensch eigentlich vertragen?" meinte Berendt, bevor er die Festgesellschaft zum Buffet einlud. Das Lob gebe er zurück an alle, die ihn unterstützt hätten, zuallererst seine Frau. Er habe immer den Dialog zwischen Ehren- und Hauptamt gesucht. "Die Verwaltung ist ganz wichtig. Oft wird sie unberechtigt kritisiert", so Berendt. So manche Anekdote gaben Gäste und Jubilar dann in gemütlicher Runde zum Besten. Im Markttreff liegt nun eine Extraausgabe "Der Haubarg" mit dem Thema "25 Jahre Witzworter Bürgermeister Willi Berendt" aus. Darin sind alle Grußworte zum Jubiläum verewigt worden. Jeder Bürger kann seines handschriftlich dazufügen.

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erstellt am 09.Apr.2011 | 03:59 Uhr

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