sh:z - Fussballsommer : Im Strandkorb Kiez-Kickern zusehen

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Anpfiff zur neuen sh:z-Aktion "Nordfrieslands beste Plätze" im Friesenstadion: Gewinner erleben als besondere Gäste Auftritt von St. Pauli

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08. Juni 2013, 09:48 Uhr

Husum/Friedrichstadt | "Man muss versuchen, den Gegner durch permanentes Toreschießen zu zermürben!" Zu dieser Erkenntnis ließ sich einst Dietmar Demuth hinreißen, nachdem sein FC St. Pauli in zwei Spielen ausnahmsweise mal elf Tore geschossen hatte. Damit fand der Trainer der Kiez-Kicker locker Eingang in so manche Sammlung mit lustigen Fußball-Zitaten. Der Mann ist längst nicht mehr Coach der Braun-Weißen, doch auch unter Michael Frontzeck könnte der Zweitligist am Mittwoch, 19. Juni, die Demuth-Taktik verfolgen - hat der Gegner in der letzten Saison schließlich noch in der Verbandsliga und damit vier Klassen unter Fabian Boll & Co. gespielt. Nun ist die Husumer Sportvereinigung (HSV) allerdings in die Schleswig-Holstein-Liga aufgestiegen - zur Belohnung gibt es das Heimspiel gegen den FC St. Pauli, das der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) im Rahmen seines Fußballsommers präsentiert.

Die Truppe vom Hamburger Millerntor schlägt vom 14. bis 19. Juni in Husum ein Trainingslager auf, um sich auf die neue Zweitliga-Saison vorzubereiten. Da bietet sich ein abschließender Kick gegen die Amateure aus der Storm-Stadt an. Zumal das Friesenstadion gleich neben den Mausebergen liegt - jenem Waldstück, in dem die Paulianer das eine oder andere Mal Kondition bolzen werden.

Da haben es die beiden Premieren-Gäste zum Auftakt unserer neuen sh:z-Aktion "Nordfrieslands beste Plätze" deutlich entspannter: Die Husumer Nachrichten und ihr Partner Eiderstedter Strandkörbe lassen dabei jeweils ein Gewinner-Duo an einer attraktiven Veranstaltung teilhaben. Ein Paar - ob familiär verbunden oder befreundet - sitzt erstmals beim Spiel, das um 19 Uhr angepfiffen wird, in der ersten Reihe - im Strandkorb. Sekt, Chips und freier Eintritt: Wem Glücksgöttin Fortuna hold ist, der darf sich bei diesem tollen Event getrost als V.I.P. fühlen. Wer in den Genuss dieses Privilegs kommen möchte, sollte zunächst die richtige Antwort auf folgende Frage haben: Welcher ehemalige deutsche Nationalspieler erzielte beim letzten Derby-Sieg gegen den Hamburger SV in der Bundesliga den Siegtreffer für St. Pauli? Die Lösung einfach per Postkarte an die Husumer Nachrichten, Markt 23, in 25813 Husum oder per E-Mail an kreisredaktion.husum@shz.de schicken. Der Name des Torschützen muss jeweils bis Montag, 17. Juni, um 12 Uhr vorliegen. Bitte Absender und Telefonnummer nicht vergessen, damit das im Losverfahren ermittelte Gewinner-Paar auch kontaktiert werden kann. Denn schließlich kommt es nicht alle Tage vor, Profi-Fußballern auf diese Weise bei der schweißtreibenden Arbeit zuzusehen - als besondere Gäste im eigens zu diesem Zweck angefertigten, schattigen Strandkorb.

Der wird ein Schmuckstück. Davon ist Oliver Theede überzeugt. Der Inhaber des Unternehmens Eiderstedter Strandkörbe und zugleich Partner der sh:z-Aktion "Nordfrieslands beste Plätze" weiß, wovon er spricht. Schließlich werden in seinem Betrieb nur Unikate hergestellt. Meisterliche Handwerkskunst, nichts von der Stange - dafür bürgen Theede und seine sechs Mitarbeiter. Seit 1983 werden in dem Friedrichstädter Betrieb geflochtene Möbelstücke für die Freizeit produziert. Bis zu 30 Arbeitsstunden sind nötig, bis ein Eiderstedter Strandkorb reif fürs Qualitätssiegel ist. Seit dem vergangenen Jahr erhält jedes fertige Exemplar nach eingehender Überprüfung ein solches Zeichen: Baujahr und Produktionsnummer werden darauf ausgewiesen, so dass Theede ganz genau weiß, wer wann welchen Strandkorb erhalten hat.

Aus mehr als 200 Stoffen und sechs Breit- und Rundgeflechten kann der Kunde auswählen. Fünf Standardgrößen sind erhältlich - vom 95 Zentimeter schmalen Einsitzer bis zum fast zwei Meter breiten XXL-Korb. "Auf Wunsch fertigen wir auch andere Größen", sagt Theede, der großen Wert auf eine hochwertige Verarbeitung und ebensolche Materialien legt. Das Grundgerüst besteht aus sibirischer Lärche, feinjährig und robust. Die Stoffe der Bezüge stammen von namhaften Herstellern und bei den verarbeiteten Metallen handelt es sich ausschließlich um Edelstahl oder Aluminium. Ausgeliefert werden die guten Stücke nur komplett zusammengebaut - und dort platziert, wo es der Kunde wünscht. Ob Handy halter, Bistrotischchen oder Zeitungstasche - auch Sonderwünsche werden am Strandkorb realisiert. In Planung sind integrierte Lautsprecherboxen. Einen Zulieferer dafür hat Theede bereits ausfindig gemacht.

Nicht nur an der Westküste stehen Eiderstedter Strandkörbe. 2012 lieferte Theede nach Namibia und in die USA aus. Über ganz Deutschland verteilt, in der Schweiz und

in Österreich finden sich Strandkörbe made in Friedrichstadt. Auch die Skandinavier haben die stabilen Möbel für Strand, Terrasse und Garten für sich entdeckt.

Unsere Zeitung erweitert die Liste der Einsatzmöglichkeiten nun um "Nordfrieslands beste Plätze". Den Anfang macht das Friesenstadion, wo das von Malte Köster trainierte HSV-Team alles daran setzen wird, vom Gegner nicht durch permanentes Toreschießen zermürbt zu werden. Einrittskarten sind im Kunden-Center der Husumer Nachrichten, Markt 23, erhältlich. Der gastgebende Verein weist darauf hin, dass am Spieltag am Hasselberg keine ausreichenden Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Fans werden daher gebeten, das Auto stehen zu lassen.

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