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Lebensgefährliche Tour : Im Nebel auf der Sandbank verirrt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Zwei Spaziergänger verloren zwischen der Badestelle Bad und Süd in St. Peter-Ording die Orientierung. Trotz starken Seenebels machten sich die Besucher auf den Weg. Im Scheinwerferlicht wurden sie von Rettern entdeckt.

In große Gefahr haben sich am Dienstagabend, 25. November, zwei Spaziergänger in St. Peter-Ording gebracht, wie der DLRG-Ortsverein mitteilt. Sie waren am späten Nachmittag von der Seebrücke aus auf die Sandbank hinausgegangen – und das, obwohl zeitweise starker Seenebel herrschte. Nach einer halben Stunde verloren sie zwischen der Badestelle Bad und Süd die Orientierung. Die Sonne war untergegangen und der Nebel so dicht, dass man nur noch wenige Meter weit sehen konnte. Es gelang den beiden mit fast leerem Handyakku, einen Notruf abzusetzen, allerdings wussten sie nich, wo sie waren. Mit sieben Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr, DLRG und Polizei wurde die Sandbank abgesucht. Die Rettung waren die starken LED-Scheinwerfer eines DLRG-Allradfahrzeugs. Die Spaziergänger entdeckten sie und machten sich bei den Rettern bemerkbar. Nils Stauch von der DLRG warnt: „Bei dichtem Seenebel und in Verbindung mit den Gezeiten kann ein Spaziergang auf der Sandbank oder im Watt schnell lebensgefährlich werden. Die Schilder am Strand und die Tipps im Gezeitenkalender weisen auf das richtige Verhalten hin.“

 

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erstellt am 26.Nov.2014 | 19:30 Uhr

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