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Vom Esstisch Blick auf das Schulbiotop : Im Mai wird die neue Mensa gebaut

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Mensa an der Grund- und Gemeinschaftsschule Mildstedt soll mit einem Blockheizwerk geheizt werden. Wenn alles nach Plan läuft, dann beginnen die Bauarbeiten bereits im Mai.

Für die vielen Besucher der jüngsten Gemeinderats-Sitzung in Mildstedt hat sich der Besuch gelohnt. Sie bekamen Informationen über den derzeitigen Planungsstand zum Neubau der Mensa an der Grund- und Gemeinschaftsschule. Fest steht, dass das Gebäude über ein Blockheizkraftwerk mit Wärme versorgt werden soll. Man sei zwar im Zeitrahmen ein wenig in Verzug, so Bürgermeister Bern Heiber, „doch wenn wir keine Sonderwünsche vorbringen, sind die Chancen sehr gut, im beabsichtigten Zeitplan zu bleiben.“ Nach derzeitigen Planungen ist im Mai Baubeginn. Einig war das Gremium auch in der Absicht, die Mensa nicht nur als Essensraum zu nutzen. Außerdem empfahl der Vize-Bauausschuss-Vorsitzende Alfred Wittern, sich bei anderen Schulen über die Arbeit in der Mensa zu erkundigen.

Aus dem Sozialausschuss berichtete Vorsitzender Hans-Peter Henkens über das kleine Sozialkaufhaus. Im Zusammenhang mit der Aufnahme von Asylbewerbern sei diese Einrichtung sehr wichtig. So werden im April fünf Somalier in der Gemeinde Mildstedt aufgenommen. „Wir sind mittendrin in der Hilfsproblematik“, so Henkens. Auch Bürgermeister Bernd Heiber unterstrich die Hilfsbereitschaft der Gemeinde. „Wir wollen mit Unterstützung, unter anderem vom Sozialzentrum in Husum, mehr Hilfe anbieten.“ Wöchentlich würden von Niebüll aus 20 Asylbewerber im Kreis Nordfriesland verteilt. Daher werden ehrenamtliche Mitarbeiter und Helfer gesucht, sowohl für das Sozialkaufhaus als auch als Betreuer. „Wir brauchen Menschen, die mit den Hilfesuchenden Arztbesuche und Behördengänge unternehmen“, so Heiber. Derzeit verfüge Mildstedt jedoch über wenig Wohnraum für die Ankömmlinge. Daher appellierte er an Vermieter, sich bei Leerstand zu melden.

Der Fußsteig vom Mauweg auf den ehemaligen Bahnschienen ist fertig. Dies berichtete Heiber dem Gremium. Es werden noch Poller aufgestellt, damit keine Autos den Weg befahren können. Wenn das Gebiet hinter dem Discounter Lidl überplant werde, soll eine Verlängerung des Fußweges zum Einkaufszentrum geschaffen werden. In diesem Jahr wird die Umrüstung der Straßenlampen auf LED-Technik abgeschossen. Es müssen noch 165 LED-Lampen eingesetzt werden. Die ganze Maßnahme kostet rund 80.000 Euro und ist im Haushalt berücksichtigt worden. Mehr als 600 Lampen sind dann Ende des Jahres ausgetauscht worden. „Damit haben wir unser Ziel erreicht, weg von den quecksilberhaltigen Lampen, die nicht mehr erlaubt sind.“

Die 380 KV-Höchstspannungsleitung verläuft durch das Wasserschutzgebiet der Gemeinde Mildstedt. „Ist das zulässig und bilden die Erdarbeiten zum Setzen der Strommasten nicht einen zu großen Eingriff ins Wasserschutzgebiet?“ fragte Günter Jacobsen. Nach aktueller Rechtslage sei dies zulässig, erläuteret Heiber. Der Trassenplaner Tennet teilte mit, dass der Schutz des Wasserschutzgebietes im Planfeststellungsverfahren ausreichend sichergestellt werde. Weiter wird darauf hingewiesen, dass eine Tiefgründung für den Bau der Masten nicht geplant sei.

„Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an gemeindlichen Planungen und Vorhaben ist laut Gemeindeordnung ein Muss“, stellte Hans-Peter Henkens klar. Sollten Themen zur Aussprache kommen, die die Interessen der Kinder und Jugendlichen berührt, so müssten sie hierzu eingeladen werden, so Henkens weiter. Als erstes müsse nun ein Jugendbeirat gewählt werden.



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erstellt am 31.Mär.2015 | 11:00 Uhr

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