Geld vom Bund : Husumhus vor der Renovierungs-Kur

Die Kultur- und Begegnungsstätte der dänischen Minderheit ist das Husumhus auf der Neustadt.
Die Kultur- und Begegnungsstätte der dänischen Minderheit ist das Husumhus auf der Neustadt.

Das zentrale Versammlungshaus der dänischen Minderheit an der Westküste, das Husumhus, wird grundlegend renoviert. Dafür müssen verschiedene Veranstaltungen verlegt werden.

shz.de von
09. November 2015, 16:45 Uhr

Dank der Bewilligung von immerhin 93  000 Euro seitens der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien kann der Sydslesvigsk Forening (SSF) mit dringend notwendigen Renovierungsarbeiten im und am Husumhus beginnen. Die gesamte Maßnahme im zentralen Versammlungshaus der dänischen Minderheit an der Westküste erfordert eine Investition von 110  000 Euro. Die noch fehlenden Mittel von 17  000 Euro finanziert der SSF aus eigener Kasse.

Das Haus wird mit einer Küche mit Servier- und Spülstraße aus rostfreiem Edelstahl und zeitgemäßer Technik ausgestattet. Die Beleuchtung solle besser und umweltfreundlicher werden, so Peter Hansen, Amtskonsulent der Vereinigung der dänischen Minderheit.

Der Balkon der Kultur- und Begegnungsstätte wird mit einem neuen Teppich versehen und mit neuen Stühlen ausgestattet. Alte, nicht mehr ansehnliche Fenster werden ausgetauscht und auf das Flachdach, das zurzeit wie ein Flickenteppich aussieht, kommt ein neuer Belag.

Die Arbeiten müssen noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Das bedeutet für den SSF, dass Absagen an diejenigen erteilt werden müssen, die das Haus gern für Veranstaltungen gemietet hätten. Auch der eigene Weihnachtsmarkt des Sydslesvigsk Forening wird in diesem Jahr nicht im Husumhus, sondern in der Danske Skole stattfinden.

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