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Aktion Stadtradeln : Husumer treten für den Klimaschutz in die Pedalen

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Erstmals macht Husum bei der bundesweiten Klimaschutz-Kampagne „Stadtradeln“ mit. 16 Teams haben sich bislang angemeldet. Vom 1. bis zum 21. September wollen sie eifrig Kilometer fressen.

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erstellt am 23.Aug.2014 | 18:00 Uhr

Die als Aufforderung verpackte Botschaft ist klar: „Radeln Sie in drei Wochen möglichst viele Kilometer – egal, ob beruflich oder privat. Hauptsache, CO2-frei unterwegs!“ Wenn von Montag, 1. September, bis Sonntag, 21. September, in Husum und dem unmittelbaren Umland mehr Fahrradfahrer als üblich unterwegs sind, hat das einen guten Grund: Die Aktion „Stadtradeln“ läuft dann auf vollen Touren. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb des Klima-Bündnisses, dem größten kommunalen Netzwerk in Sachen Klimaschutz. Die Storm-Stadt ist zum ersten Mal dabei. Alle, die in Husum wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, sind eingeladen, kräftig in die Pedale zu treten. Davon profitiert nicht nur die Umwelt, den engagiertesten Kommunen winken außerdem bundesweite Auszeichnungen sowie hochwertige Sachpreise rund ums Thema Fahrrad.

Auf lokaler Ebene laufen die organisatorischen Fäden im Ordnungsamt der Stadt zusammen. „Bislang liegen uns Anmeldungen von 16 Teams vor“, zog Karl-Friedrich Bumb eine Zwischenbilanz. Sie alle haben die Chance, bei der Abschluss-Veranstaltung der Stadt am Sonnabend, 27. September, prämiert zu werden – gewürdigt wird nicht nur die Gruppe mit den meisten abgerissenen Kilometern, sondern auch der fleißigste Radfahrer, der ausgefallenste Team-Name, die beste Schulklasse sowie der Verbund mit der außergewöhnlichsten Aufmachung. Was die letzgenannte Kategorie angeht, so können Fotos beim Ordnungsamt der Stadt im Rathaus, Zingel 10 in 25183 Husum, eingereicht werden. Die bei die Auszeichnung zu vergebenen Preise wurden von Husumer Gewerbebetrieben gespendet: Hagebaumarkt, Ebbe und Flut, Radklaus, Fahrrad Clausen, Räderei und Galerie Tobien. „Wir bedanken uns ausdrücklich bei diesen Sponsoren – und freuen uns natürlich über jede weitere Unterstützung dieses Projektes aus der Wirtschaft“, so Bumb.

Um mitmachen zu können, schließt man sich einfach einem Team an oder bildet eine eigene Gemeinschaft, zum Beispiel innerhalb der Familie, mit Freunden und Bekannten, in der Schule oder am Arbeitsplatz. Die Anmeldung erfolgt im Internet unter der Adresse www.stadtradeln.de. Die Teilnehmer tragen ihre gefahrenen Radkilometer im Online-Radkalender oder per „Stadtradeln“-App ein. Daneben sind alle, die mitmachen, aufgerufen, während der 21 Tage Verbesserungsvorschläge abzugeben. Die Meldungen können im eingeloggten Online-Radkalender auf der Website oder von unterwegs über die „Stadtradeln“-App abgegeben werden.

Als Kilometerfresser auf dem Drahtesel wollen sich auch die Mitglieder der Husumer CDU betätigen. „Wir gehen gerne als Vorbilder unserer Kommune voran“, erklärt Ortsvorsitzender Jan Sörensen: „Dabei wollen wir zeigen: Radfahren ist sinnvoll und wichtig für eine bessere Lebensqualität! Gleichzeitig ,erfahren‘ wir als Entscheider in Sachen Radverkehr vor Ort, was es bedeutet, in der eigenen Kommune mit dem Rad unterwegs zu sein.“ Die Christdemokraten seien sofort Feuer und Flamme gewesen, sagt Ralf Fandrey: „Und wir werden kräfig in die Pedale treten.“ Sprach’s und ruft gleichzeitig alle Husumer auf, „für den Klimaschutz mitzuradeln und sich zu Teams zusammenzuschließen“.

Feuer und Flamme für diese Aktion – das ist auch Hans Böttcher. Ähnlich wie in einem Schreiben an die Mitglieder des Sozialverbandes Deutschlands, dessen Ortsgruppen-Vorsitzender er ist, lädt Böttcher auch in seiner Eigenschaft als Beauftragter für Menschen mit Behinderung der Stadt alle Interessierten zum Mitmachen ein: „Bitte tun Sie etwas für den Klimaschutz und Ihre Gesundheit. Radfahren ist Bewegung und hält Sie fit“, trommelt er für ein „Soziales Bündnis Stadtradeln“. Außerdem suche man Helfer für die Annahme und Weitergabe der Daten und Menschen, die gern Radfahrten organisieren – den Vordruck zum Erfassen der Daten gibt es im Rathaus.

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