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Sichere Deiche : Husum und Nordstrand gut vor der Nordsee geschützt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Bei der Herbst-Deichschau wurden besonders die Bauarbeiten auf Nordstrand unter die Lupe genommen. Der zweite Abschnitt ist fertiggestellt. Insgesamt sind alle Deiche im guten Zustand, hieß es.

Der Winter kann kommen. Die Deiche um Nordstrand sowie vor dem Husumer Dock- und Porrenkoog befinden sich in einem sehr guten Zustand. Dieses eindeutige Fazit zogen die Beteiligten der Deichschau in den Bereichen der Deich- und Hauptsielverbände Nordstrand und Husum-Nord. Projektleiter Günter Kruse vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) sichtete mit Vertretern des LKN, der Stadt Husum und des Kreises Nordfriesland sowie der Oberdeichgrafen Kurt Maart (Nordstrand), Hans Friedrichsen (Oberdeichgraf Husum-Nord), der Bürgermeisterin Ute Clausen (Elisabeth-Sophien-Koog), Bürgermeister Werner-Peter Paulsen (Nordstrand) und Wehrführer Dirk Peters (Nordstrand) die zumindest für dieses Jahr abgeschlossenen Arbeiten zur Deichverstärkung am Alten Koog auf Nordstrand. Kruse konstatierte, dass sie die beiden ersten Abschnitte geschafft haben. „Alle können ruhig schlafen.“ Damit meinte der Projektleiter die Bereiche vom Kiefhuck bis zum Norderhafen. Noch in den vergangenen Tagen hatte das Personal des bauausführenden Unternehmens rund um die Uhr gearbeitet, um alles sturmflutsicher zu machen.

Im kommenden Frühjahr sollen die Arbeiten zur Deicherhöhung im letzten Abschnitt Strucklahnungshörn fortgesetzt und beendet werden. Die direkt betroffenen Anlieger wurden in einer Veranstaltung über Einzelheiten informiert. Nordstrands Bürgermeister Paulsen kritisierte die Landesbehörde, dass sie den Deich- und Hauptsielverband vor allem bei den Sturmfluten im vergangenen Jahr nicht ausreichend einbezogen habe. Das sei aber inzwischen aufgearbeitet worden. Alle hätten ihre Hausaufgaben gemacht.

Am Süderhafen-Siel überzeugte sich die Kommission, dass die Tore voll funktionsfähig sind. Vom Süderhafen-Siel bis hin zum Pohns-Siel hatten die Mitarbeiter des LKN zur Sicherung des Binnendeichfußes eine Buschlahnung eingebaut. Vor dem Trendermarschkoog wurden versuchsweise Kokosrollen und Faschinen aus Traubenkirschen in die Lahnungen eingebaut. Denn: Die erste Sturmflut in diesem Jahr zeigte, dass sich Kokosrollen nicht bewährt haben. Schließlich besprachen die Teilnehmer die Problematik der Schafe an der Badestelle Fuhlehörn (wir berichteten). Niemand hatte eine zündende Idee parat. Es soll ein gesonderter Termin mit dem Schäfer stattfinden.

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