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Windenergy 2014 : Husum und Hamburg als starke Partner

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Das Konzept der Messegesellschaften Husum und Hamburg für die internationale „Windenergy 2014“ in der Hansestadt findet in der Branche positive Resonanz. Die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft für diese Leistungsschau dauert aber.

Mehr als 1000 Unternehmen aus der Onshore- und Offshore-Industrie haben sich für die erste „Windenergy“ in Hamburg angemeldet, die vom 23. bis 26. September 2014 gemeinsam von den Messegesellschaften Husum und Hamburg veranstaltet wird. Dies bewerten die beiden Messe-Chefs Bernd Aufderheide (Hamburg) und Peter Becker (Husum) als Bestätigung für ihr gemeinsames Konzept, das „ganz offensichtlich den konkreten Bedarf der Branche trifft“. Somit ist bereits eine Ausstellungsfläche von mehr als 65 000 Quadratmetern belegt. Insgesamt stehen rund 87.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.

Nun muss nur noch die Gründung der neuen Husum-Hamburg-Messegesellschaft für die hanseatische Ausgabe der „Windenergy“ über die Bühne gehen, an der beide Gesellschaften mit jeweils 50 Prozent beteiligt sein sollen. Auch eine gemeinsame Geschäftsführung wird angestrebt. Doch noch liegen die Vertragspapiere nicht unterschriftsfertig vor. Peter Becker: „Ich rechne damit, dass dank der kompetenten Unterstützung des Unternehmensverbandes Nord die Verträge auf jeden Fall noch in diesem Jahr unterzeichnet sein werden. Der Verband hat Husum und Hamburg schon in der Vergangenheit gute Dienste erwiesen. Sowohl Husum als auch Hamburg haben das Wohl der Branche und das Wohl Norddeutschlands im Sinn, darum bin ich zuversichtlich, dass das gemeinsame Unternehmen bald gegründet sein wird.“

Der Geschäftsführer der Messe Husum & Congress kann auch für die vom 15. bis 18. September 2015 geplante „Husum Wind“ erste Erfolge vermelden. „Unser Konzept greift. Es spricht nicht zuletzt mittelständische Unternehmen an, die für den deutschen Markt charakteristisch sind.“ Die Zahl der Buchungen und Reservierungen liegt bereits im dreistelligen Bereich, so Becker. „Unser Messekonzept
ist maßgeschneidert für alle potenziellen Teilnehmer des deutschen Marktes: sei es der mittelständische Weltmarktführer aus Norddeutschland oder der internationale Turbinenhersteller. Für die Aussteller ist es jedes Mal ein Highlight, ihr Angebot hier, mitten in der Windpionierregion, in der praktischen Anwendung präsentieren zu können“, betont der Messe-Chef. „Die gewachsene Husumer Windtradition wird fortgesetzt.“

Herausragend am Standort Husum sind der enge Praxisbezug in der windreichen Region und die Themen des parallel stattfindenden Kongresses. „Hier können die Stärken des Industrie-Standorts Deutschland noch ausführlicher dargestellt, aber auch kritische Entwicklungen fachlich fundiert analysiert werden.“

Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Messe und Congress, ist überzeugt: „Das kombinierte Angebot dieser beiden Fachmessen mit ihrer spezifischen Ausrichtung ist in dieser Art einzigartig und stößt in der Branche auf sehr lebhafte Nachfrage.“ Peter Becker ergänzt: „Die Windmessen in Hamburg und Husum haben beide durch die Zusammenarbeit an Qualität gewonnen.“

Ideelle Träger sind die führenden Branchen-Verbände VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) und der Bundesverband „WindEnergie“. Der Fachbeirat für beide Windmessen hat vor Kurzem seine Arbeit aufgenommen. In dem Gremium sind Experten aus namhaften Windenergie-Unternehmen vertreten. Die „Husum Wind“ wird von 2015 an in den ungeraden und die „Windenergy Hamburg“ in den geraden Jahren stattfinden.

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