Finanzamt-Entscheidung : Husum macht das Rennen

Das Finanzamt in Leck.
Das Finanzamt in Leck.

Die Würfel sind gefallen: Das Kieler Finanzministerium sieht die Zukunft des Finanzamtes Nordfriesland am Standort Husum. Damit haben Bredstedt und Niebüll das Nachsehen – der Standort Leck bleibt vorerst erhalten.

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04. März 2014, 16:00 Uhr

Das Finanzministerium hat ein klares Votum für eine dauerhafte Standortlösung für das Finanzamt Nordfriesland vorgelegt. Danach soll das derzeit auf mehrere Standorte verteilte Finanzamt auf den Standort Husum konzentriert werden.

Bislang arbeiten in Leck und Husum jeweils etwa 135 Beschäftigte. In einem ersten Schritt sollen durch einen Erweiterungsbau in Husum, der voraussichtlich nicht vor 2019 fertiggestellt werden kann, 35 Arbeitsplätze nach Husum verlagert werden. Dann werden noch etwa 80 Beschäftigte in Leck verbleiben.

Aus Sicht der Steuerverwaltung eignet sich Husum im Rahmen einer Gesamtschau in besonderer Weise als zukunftsträchtiger Standort für das Finanzamt Nordfriesland. Die Stadt weise gerade im Hinblick auf Kriterien, die für eine langfristig angelegte und nachhaltig wirkende Ein-Standort-Lösung von besonderer Bedeutung sind, überzeugende Vorteile gegenüber den übrigen Bewerbergemeinden auf, so das Ministerium.

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