zur Navigation springen

Messezeit in der Kreisstadt : Husum ist ausgebucht

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

In Hotels, Pensionen und auf Schiffen sind die Besucher der „Husum Wind“ untergebracht. Außerhalb Husums lässt sich für Kurzentschlossene aber immer noch etwas finden.

von
erstellt am 13.Sep.2017 | 06:00 Uhr

Die Oldtimer-Schiffe im Außenhafen sind für Husumer Gäste ein begehrtes Fotomotiv. Und wer sich auskennt, weiß beim Anblick der maritimen Schönheiten: Jetzt ist wieder Wind-Messe. Denn es handelt sich unter anderem um Hotelschiffe, von denen die Messe Husum & Congress eines von einem Hamburger Anbieter gechartert hat. Die beiden anderen nutzen Aussteller für Kunden-Events, wie Empfänge oder Ausfahrten.

Die „Pedro Doncker“ mit etwa 30 Plätzen hat die Messe-Gesellschaft ausgewählt: „Wir nutzen unser Schiff – das so gut wie ausgebucht ist – als zusätzliches Angebot für diejenigen, die etwas Besonderes wünschen. Ein Vorteil ist, dass von dort die Veranstaltungsorte des Windwanderer-Festivals am Binnenhafen zu Fuß zu erreichen sind. Und für den Weg zur Messe haben wir einen Shuttle-Service eingerichtet“, sagt Barbara Zillig, Pressesprecherin der Messe Husum.

Zur „Husum Wind“ mit 650 Ausstellern werden 18.000 Besucher erwartet. „Das Gros der Messebesucher – 94 Prozent – haben wir in Nordfriesland untergebracht, einige in Rendsburg und Eckernförde. Es gibt natürlich auch die, die direkt bei ihrem Gastgeber gebucht haben“, erklärt Jutta Albert, Chefin der Tourismus und Stadtmarketing Husum (TSMH) GmbH. „Wir finden aber immer irgendwas“, hat die TSMH-Geschäftsführerin auch die laufenden Urlauberanfragen im Blick. Aktuell seien auf dem Festland noch Ferienwohnungen und zum Teil auch Hotelzimmer frei. Es werde immer noch einmal die eine oder andere Unterkunft wieder buchbar. Dies liege daran, weil vor allem Firmen erst kurzfristig entscheiden, wer wie lange zur Messe fahre. „Es lohnt also, bei der Tourist-Information anzufragen.“ Und die ist zusätzlich mit einem Stand bei der Husum Wind (im Haupteingangsbereich vor der Halle 1) vertreten. „Die zwei Kolleginnen dort können direkt ins Buchungssystem.“

Die TSMH selbst hat etwa 300 Vertragspartner in der Unterkunftsvermittlung. Durch den Verbund der Tourismus-Organisationen (Festland Nordfriesland, Dithmarschen mit Büsum sowie Ostseefjord Schlei mit Schleswig) kann das Husumer Team auf mehrere Tausend Objekte zugreifen; über die Seite www.husumbuchen.de sind diese auch direkt im Internet erreichbar. „3500 online buchbare Objekte sind insgesamt im System, davon 3000 auf dem Festland“, weiß Albert von der Nordsee-Tourismus-Service GmbH.

Schaut man ins Internet, ist die Suche für die Storm-Stadt selbst aussichtslos. Auf www. booking.com fanden sich vor Messebeginn zwar noch 22 Unterkünfte für die Zeit von Dienstag bis Freitag, aber nur in der zum Teil schon ferneren Umgebung: Garding, St. Peter-Ording, Niebüll, Dagebüll, Ladelund, Kropp, Pellworm oder auch Wyk auf Föhr zum Beispiel. Fast alle mit dem Hinweis: Nur noch ein Zimmer verfügbar. Die beiden letzten Angebote in Husum selbst waren schon beim Aufruf der Seite mit dem roten Balken „Verpasst“ markiert. Und bei Trivago war gleich gar kein Zimmer mehr im Messe-Zeitraum zu bekommen. Bei Airbnb wurde eine Privatunterkunft in Witzwort, eine Kate auf Nordstrand, eine Ferienwohnung in Süderfriedrichskoog sowie ein XXL-Ferienhaus für 16 Gäste in Tönning angezeigt – alle anderen Angebote waren schon weiter entfernt.

Die Husumer Hotels selbst bestätigen: „Wir sind total ausgebucht.“ Gerade mal ein nicht abgerufenes Zimmer aus dem Kontingent der Messe Husum war noch frei im Genießer-Hotel „Altes Gymnasium“. Theodor-Storm-Hotel, Thomas-Hotel und Hotel Rosenburg hingegen hatten nichts mehr. Und das zum Teil schon seit zwei Jahren: „Wir haben Stammfirmen zu Gast“, sagt Rosenburg-Chefin Margit Thomsen. „Die begleiten uns, seit es die Wind-Messen in Husum gibt.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen