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Kreisstadt mit an Bord : Husum gehört jetzt zur Aktiv-Region

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Bislang war nur Schobüll Teil der Aktiv-Region Südliches Nordfriesland, jetzt gehört die ganze Stadt dazu. 2,86 Millionen Euro stehen in der neuen Förderperiode für die verschiedensten Projekte bereit.

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erstellt am 16.Jun.2015 | 09:00 Uhr

Der große Saal im Husumer Rathaus war passend gewählt für die Mitgliederversammlung der Aktiv-Region Südliches Nordfriesland – die Veranstaltung war gut besucht. Kein Wunder, bildete sie doch den Ausgangspunkt für die neue Förderperiode. Mit der Stadt Husum wurde zudem ein neues Mitglied begrüßt. Bürgervorsteher Peter Empen nahm als Begrüßungsgeschenk das eingerahmte Logo „Echt Schaf!“ vom Vorsitzenden Claus Röhe entgegen. Husum war schon zuvor mit dem Ortsteil Schobüll dabei, jetzt ist die ganze Stadt Mitglied im Verein. Empen sieht darin viele Chancen für die Stadt. „Wir wollen uns nicht nur lokal, sondern in der ganzen Region orientieren.“ Die Stadt wolle sich mit eigenen Projekten einbringen, so Empen weiter, aber auch ihre Verantwortung als Partner im Entwicklungsprozess des Südlichen Nordfrieslands wahrnehmen.

Auch von Seiten der Aktiv-Region geht man von einer Win-Win-Situation aus, das bekräftigten sowohl Röhe als auch Norbert Limberg vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. Limberg gab außerdem bekannt, dass das Landesprogramm für ländliche Räume, aus dem auch die Mittel der Aktiv-Regionen stammen, anerkannt wurde. Ab sofort können Projekte bei der Aktiv-Region Südliches Nordfriesland beantragt werden.

Claus Röhe zog eine Bilanz der alten Förderperiode: Das Grundbudget von rund 1,2 Millionen Euro an Fördermitteln für die Jahre 2007 bis 2013 konnte durch weitere Fördertöpfe auf etwa 4,5 Millionen Euro aufgestockt werden. Insgesamt 82 Projekte hat der Verein so möglich gemacht. Damit, so Limberg, mache die Aktiv-Region dem Landesamt mehr Arbeit als andere – sie ist Vorreiter in Schleswig-Holstein. Bemerkbar machte sich auch der Fokus auf überregionale Zusammenarbeit: Zwölf der Projekte seien gemeinsam mit benachbarten Regionen umgesetzt worden, erklärte Röhe. Außerdem seien zehn Arbeitsplätze geschaffen und 60 gesichert worden. Für die neue Förderperiode 2015 bis 2023 stehen der Region insgesamt 2,86 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Regionalmanagement wurde erneut die Eider-Treene-Sorge GmbH beauftragt. Regionalmanagerin Hanna Fenske erklärte, dass man aus der bisherigen Arbeit auch lernen wolle. In Einzelfällen sei es vorgekommen, dass Vergaberecht oder Vorgaben bei der Abrechnung nicht eingehalten worden seien, so Regionalmanagerin Fenske.

Zum Start der neuen Förderperiode gab es einige Veränderungen im Vorstand: Für die Städte Husum und Tön-ning wurde je ein neuer Vertreter gewählt. Als Stellvertreterin Malte Hansens vom Husumer Ordnungsamt wurde Barbara Ganter, Abgeordnete im Stadtparlament, gewählt. Für Frank Haß, vormals Bürgermeister von Tönning, kam dessen Nachfolgerin Dorothe Klömmer in den Vorstand. Stellvertreter für HGV-Verbundsprecher Bernd Häring wurde Udo Bruhn von der Wirtschaftsgemeinschaft Oldenswort. Als Wirtschafts- und Sozialpartner bestätigten die Mitglieder Ute Babbe für den Mädchentreff Ostenfeld, als ihren Stellvertreter Theo Maier.

Wer eine Projektidee hat, die den Zielen der Aktiv-Region Südliches Nordfriesland entspricht, und eine Förde-rung beantragen möchte, meldet sich bei Regionalmanagerin Hanna Fenske unter Telefon 04333/992493, E-Mail fenske@eider-treene-sorge.de.

 

 

 

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