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Festbeleuchtung : Husum erstrahlt im Lichterglanz

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Es wird langsam stimmungsvoll: Die Wirtschaftsvereine der Stadt investieren zusammen 30.000 Euro in ihre Weihnachts-Beleuchtung.

Wer zuletzt in der Innenstadt unterwegs war, konnte sie hier und da beobachten: Elektriker auf drei Meter hohen Leitern, die an eigens vom Technischen Hilfswerk (THW) aufgestellten Masten hantieren. Arbeit in luftiger Höhe, damit der Stadt mehr als ein Licht aufgeht: Am kommenden Montag geht die erste festliche Beleuchtung ans Stromnetz – rund um den Weihnachtsmarkt, der gleichzeitg an diesem Tag eröffnet wird.

Neben der Werbegemeinschaft Husum wartet dafür auch der Anliegerverein Untere Neustadt den Totensonntag ab. Zum ersten Advent zieht nicht nur die Interessengemeinschaft Husumer Hafen (IGHH) nach, sondern auch das Gewerbegebiet Ost, wo alleine in der Industrie- und Siemensstraße sowie der Flensburger Chaussee 81 Sterne leuchten werden. In der Innenstadt verbreiten weitere Exemplare über der Krämerstraße und dem Schlossgang Festtags-Stimmung. Licht-Schläuche mit stilisiertem Tannengrün schmücken die übrigen Straßen rund um den Markt – bis hin zur Neustadt, wo die Sterne sogar einen Schweif haben. Dazu platzieren die Mitglieder der IGHH am Binnenhafen eigenhändig 50 Tannenbäume. Ansonsten erledigen das DLRG, THW und/oder beauftragte Elektriker in wenigen Tagen, bis auf die kleinteiligere Gestaltung der Straßen um den Markt, wo die Techniker etwa zwei Wochen beschäftigt sind.

Insgesamt lassen sich die Husumer Wirtschaftsvereine das Ganze mehr als 30 000 Euro kosten, wobei die Werbegemeinschaft den weitaus größten finanziellen Aufwand betreibt. In ihrem Bereich und auf der Neustadt werden die Kosten auf die Anlieger umgeschlagen, während Interessengemeinschaft Gewerbegebiet Ost (IGO) und IGHH die Lichter aus ihren Vereinskassen bezahlen. Bei letzterer werden auf diese Weise beispielsweise die Erlöse aus den Fisch- und Flohmärkten umgesetzt.

Und so gehen dann bereits mittags die ersten Lichter am Hafen an, steht die Stadt bis in den späten Abend in vollem Glanz, teils durch feste Zeitschaltungen, teils durch Dämmerungsschalter. Im Industriegebiet gar ersetzt der Stern einfach eines der beiden in jeder Straßenlaterne vorhandenen Leuchtmittel. So kommt die IGO auch ohne höheren Energieverbrauch aus.

Apropos Energiesparen: Außer bei den Licht-Schläuchen kommt alle Helligkeit der Weihnachtsbeleuchtung noch aus Glühbirnen – allerdings meist mit sehr niedrigen Leistungen; in der Neustadt beispielsweise nur sieben Watt. Hier soll in diesem Jahr auch, nach einer Testrunde im vergangenen Winter, möglichst voll auf eine neue Beleuchtung der Sterne umgestellt werden. Das soll den Verbrauch noch einmal halbieren. Die IGO ihrerseits setzt perspektivisch auf LED-Lampen. Der Hafenbereich bleibt zunächst bei Glühbirnen – viele Bäume sind in der Vergangenheit zerstört worden, sodass sich die teureren LED-Lampen nicht lohnen.

Auch deshalb baut die IGHH als einzige schon vor Silvester ab. Die übrigen Lichter leuchten bis Anfang Januar.

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erstellt am 23.Nov.2014 | 10:00 Uhr

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