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Spitzenreiter im Friesenstadion : HSV-Trainer: Mit Spaß gegen VfB Lübeck

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Tabellenführer und haushohe Favorit der Schleswig-Holstein-Liga kickt am Sonnabend im Husumer Friesenstadion. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Wer soll diese Mannschaft schlagen? Das fragen sich derzeit die Trainer von 17 Mannschaften in der Fußball-SH-Liga. Die Rede ist vom VfB Lübeck, der seiner Favoritenrolle in den ersten sieben Partien der Saison gerecht geworden ist und das Klassement mit 22:3 Toren und 21 Punkten souverän anführt. „Die werden ganz klar Meister“, hat sich Malte Köster, Coach der Husumer SV, festgelegt.

Am Sonnabend (14 Uhr) gastiert das „Starensemble“ in Grün-Weiß im Friesenstadion und wird von einem Großaufgebot an Fans begleitet. Mit 250 bis 300 Lübeckern rechnet Dieter Schleger, Sportlicher Leiter der Husumer SV, und appelliert an die einheimischen Besucher: „Der Parkraum ist begrenzt, rechtzeitiges Erscheinen ist angeraten.“ Ob es wirklich so viele werden, ist nicht sicher – auf jeden Fall fährt ein Bus, zudem reisen mehrere „Schlachtenbummler“ mit dem Zug an und verbinden das Ganze mit einem „Aktionstag“ – was auch immer sich dahinter verbergen mag.

„Jeder soll mit Spaß an die Sache herangehen“, wünschen sich die Trainer Malte Köster und Andre Teubler. Nach zwei deftigen Niederlagen in Folge (3:6 in Altenholz, 1:5 in Todesfelde) ist die Stimmung beim Aufsteiger nicht gerade euphorisch, doch Köster ordnet das Gesehene ein: „Es war klar, dass so etwas mal passieren kann.“ Jetzt kommt eine Partie, in der die Nordfriesen überhaupt nichts zu verlieren haben – dementsprechend, so Kösters Wunsch, soll die Einstellung sein. „Für die Spieler soll es ein Highlight werden. Wir wollen sattelfest stehen, müssen die Zweikämpfe annehmen und besser an den Gegenspielern sein als zuletzt. Wir wollen Lübeck das Leben schwer machen.“ Dabei kann der Coach wieder auf Ihab Hathat, David Lies und Bosse Wullenweber zurückgreifen, weiterhin verletzt sind Sebastian Kiesbye und Michael Petersen.

Kiesbye und Petersen waren, ebenso wie Kapitän Christian Herpel, beim letzten Pflichtspiel gegen den VfB mit von der Partie. Am 2. August 2008 unterlag die HSV, auch damals SH-Ligist, dem Regionalligisten aus der Hansestadt in der ersten Runde des SHFV-Pokals 0:3 und verkaufte sich dabei teuer. Beim VfB wirkte damals schon Abwehrspieler Moritz Marheineke mit, heute Kapitän und unbestrittener Führungsspieler der Lübecker. Auch Keeper Jonas Toboll zählt zu den „Leuchttürmen“. Stürmer André Senger fällt nach einem Muskelfaserriss sechs bis acht Wochen aus.

Das wird die Grün-Weißen nicht empfindlich treffen, der Kader ist ausgeglichen gut. Schon zehn verschiedene Spieler standen in der Elf des Tages des Fachmagazins NordSport, die sechs zu Saisonbeginn aufgerückten A-Junioren wären, so die einhellige Meinung der Experten, wohl in jeder anderen Mannschaft der Schleswig-Holstein-Liga Stammkräfte.

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erstellt am 06.Sep.2013 | 14:21 Uhr

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