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Husumer Nachrichten

17. Oktober 2017 | 10:49 Uhr

Hosen zurück am Dockkoog

vom

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Husum | Die sogenannten Windhosen der gebürtigen Kieler Künstlerin Julia Bornefeld sind aus ihrem Winterquartier beim Kommunalen Service-Betrieb an den Dockkoog zurückgekehrt. Allerdings konnten sie diesmal nicht direkt dorthin gebracht werden, sondern mussten einen Umweg über die Husumer Werkstätten nehmen, wo ein Großteil der Gestelle repariert und sämtliche 21 Hosen ausgewechselt wurden. Es ist und bleibt eben rau - das Leben an der Küste.

Bornefelds Arbeit, die Teil der ersten Husumer Windart aus dem Jahr 2007 war, wurde 2010 durch die Ede-Sörensen-Stiftung angekauft. Erst dadurch konnten die Hosen dauerhaft für die Stadt gesichert werden. Inzwischen sind sie Teil eines Skulpturen-Pfades, den die Stiftung in den kommenden Jahren entlang der Husumer Bucht errichten möchte. Im vergangenen Jahr wurde diese Kunstmeile bereits um eine Arbeit der in Husum lebenden, gebürtigen Argentinierin Lucia Beatriz Figueroa erweitert. Das Relief mit dem Titel "Watt" wurde nicht nur der rauen Witterung wegen in Beton gegossen. Von Haus aus ist Figueroa aber Großkeramikerin, und so hängt das Terracotta-Gegenstück ihrer Arbeit zum Gedenken an den verstorbenen Husumer Bauamtsleiter Detlef Tannen im Nordsee-Congress-Centrum. In diesem Jahr soll mit den "Sitzrohren" des Designers Rolf Krüger eine dritte Arbeit dazukommen (wir berichten noch).

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