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„Begrünungstag“ in Koldenbüttel : Holzbrücke sichert den Weg zur „Fenne“

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mehr als 100 Einwohner haben sich nicht nur an der Aktion „Sauberes Schleswig-Holstein“ beteiligt, sondern in Gemeinschaft auch Neues geschaffen. Diese Tradition gibt es seit mehr als 30 Jahren.

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erstellt am 07.Apr.2014 | 17:00 Uhr

Tradition hat er, der „Begrünungstag“ in der Gemeinde Koldenbüttel. Und Zulauf auch. Mehr als 100 Einwohner fanden sich am Sonnabendmorgen vor dem Feuerwehrhaus ein. An Fahrzeugen mangelte es ebenfalls nicht: In der Mühlenstraße reihte sich ein Traktor an den anderen. Bürgermeister Detlef Honnens hatte sogar einen Lkw seiner Firma bereitgestellt. Gemeinsam mit Ehefrau Anke und mehreren Gemeindevertretern packte er tatkräftig mit an. „Denn das ist doch klar – wir haben hier eine Vorbildfunktion.“ Anders als bei den landesweiten Aktionen für ein „Sauberes Schleswig-Holstein“ wird in Koldenbüttel seit mehr als 30 Jahren nicht nur „aufgeräumt“, sondern es entsteht auch jedesmal viel Neues.

In Gruppen eingeteilt, packten die Einwohner „quer durch den Ort“ mit an. Auf dem „Freizeitgelände“ erneuerten Gemeindevertreter Willi Martens und zahlreiche Helfer die wuchtigen Begrenzungspfähle, eine Gruppe richtete das Sportplatzgelände her, und Matthias Schulz reinigte und befestigte mit Helfern eiserne Abgrenzungsketten rund um das Gelände der St. Leonhard-Kirche. Neben Mitgliedern örtlicher Vereine waren auch Feuerwehrleute aktiv – Wehrführer Volker Schlotfeld packte rund ums Feuerwehrhaus mit an. Ganze Lkw-Ladungen Kies gelangten in den Naturerlebnisraum. Dort verteilten Gemeindechef Detlef Honnens und seine Gruppe den Sand „kräftig zupackend“ auf den Wegen.

Gewaltiges entstand auch südlich in der grünen Gemeinde. Zur Überquerung eines Sielzuges wurde eine komplett neue und massive Holzbrücke eingesetzt. Diese hatte Zimmerermeister Sönke Thomsen in seiner Werkstatt vorgefertigt. Zwei PS-starke Traktoren hievten das rund 1000 Kilogramm schwere und gut fünf Meter lange Bauwerk vor Ort in die richtige Position. Zahlreiche Helfer – unter ihnen die 14-jährigen Schüler Jakob Thomsen und Bjarne Wittmaack – schraubten begeistert Verstrebungen und Handläufe an. Nun kann der zweite ausgedehnte Naturraum, die „Hollingstedter Fenne“, wieder sicher erreicht werden. Nach getaner Arbeit lud die Gemeinde ihre fleißigen Helfer zum Essen in „Reimers Gasthof“ ein.

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