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Husumer Baugebiet : Hoffnungsschimmer für Hockensbüll

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Nach Jahren der Verzögerungen darf sich auf dem Baugebiet Hockensbüll nun endlich etwas tun.

von
erstellt am 21.Okt.2017 | 10:00 Uhr

Es sei ein „historischer Moment“, erklärte Bauamtsleiter Jörg Schlindwein leicht ironisch in der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses: Vor wenigen Stunden habe das Bauamt aus dem Kieler Innenministerium das Okay erhalten, nun endlich die Erschließung des Baugebietes Hockensbüll ausschreiben zu können.

Die Ausschreibung soll im Winter dieses Jahres über die Bühne gehen, anschließend ist geplant, bis Ende März 2018 die Ver- und Entsorgung und den Straßenbau fertig zu stellen. Danach könne mit der Vermarktung der Grundstücke auf dem etwa 4,2 Hektar großen Grundstück begonnen werden, erläuterte der Bauamtsleiter. Der Bau der Häuser steht dann 2019 an.

Auf der Fläche will die Stadt Grundstücke für etwa 14 Einfamilien-, 13 Doppel- und 15 Reihenhäuser anbieten. Dazu kommen rund fünf Gebäude, die sowohl als Doppel- oder als Mini-Mehrfamilienhaus entwickelt werden sollen (wir berichteten).

Und so diese Häuser dann wirklich irgendwann stehen, ist die unendliche Geschichte Baugebiet Hockensbüll ungefähr 13 Jahre nach ihrem Beginn beendet. Das Baugebiet, dessen Planung und Umsetzung sich über die Jahre aus diversen Gründen immer wieder verzögert hat, ist die Stadt teuer zu stehen gekommen: Zwischen 300.000 und 400.000 Euro musste Husum bisher als Strafzinsen – sogenannte Zweckentfremdungs-Zinsen – zahlen, weil bereitgestellte Fördermittel nicht genutzt worden waren (wir berichteten). Und dieses Thema ist auch noch nicht vom Tisch: So lange die Stadt diese Gelder noch nicht abrufen kann, zahle Husum weiter, erklärte Schlindwein auf Anfrage unserer Zeitung.

 


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