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Löschprofis mit Nachwuchssorgen : Hoffen auf Verstärkung

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Feuerwehr in Ramstedt will bei einem Info-Tag für Nachwuchs werben. Gesucht werden nicht nur junge Nachwuchskräfte, sondern auch Aktive im mittleren Alter. Die Wehr hat zurzeit 27 Köpfe.

Ein vollzählig angetretener Gemeinderat, 16 Tagesordnungspunkte, 16 Teilnehmer, dazu Schokokekse, Chips und Getränke für alle – unter diesen Vorzeichen begann die jüngste Gemeinderats-Sitzung in Ramstedts. Fast eine Stunde lang stellte Gemeindewehrführer Udo Thiesen den Feuerwehrbedarfsplan vor.

Hauptproblem: Ähnlich wie bei vielen anderen Wehren fehlt der Nachwuchs. Derzeit stehen im Ernstfall 27 Einsatzkräfte zur Verfügung. Ein Feuerwehr-Infotag soll nun für Nachwuchs werben. „Unsere Neuen brauchen ja nicht nur aus dem Bereich der Jugendlichen zu kommen – wir sollten durchaus auch erwachsene Einwohner mittleren Alters ansprechen“, unterstrich der Wehrführer. Neben neuen Mitstreitern wünschte er sich auch neue Helme – zunächst einmal fünf Stück zum Gesamtpreis von 2100 Euro. Benötigt werden allerdings auch noch fünf neue Einsatzanzüge zum Gesamtpreis von 4000 Euro.

In Sachen neues Baugebiet hatte die Gemeindeführung Klage gegen das Innenministerium erhoben. Die Verhandlung findet am 4. November ab 14 Uhr vor dem Verwaltungsgericht in Schleswig statt. Die Landesplanung hatte das vorgesehene Baugebiet abgelehnt.

In Ramstedt ist der Ausbau des Bäckerweges abgeschlossen. Geliefert und aufgestellt sind die zwei Gedenksteine zu beiden Seiten jenes Waldes, den die beiden verstorbenen Schwestern Hilda und Meta Speck der Gemeinde vererbt haben. Ein Arbeitskreis mit Gunhild Koester und Carsten Petersen wird sich mit der Umgestaltung des Bereiches ehemalige Viehwaage befassen. Vorsitzender Stefan Lukas vom Ausschuss für Soziales, Jugend und Sport sagte: „Im Gegensatz zum Vorjahr werden wir den Kaffeeball-Veranstaltungen regelmäßig eine Nachbesprechung folgen lassen.“ Die Kommunalwahl wurde einstimmig für gültig befunden. Die neue Hauptsatzung wurde, wie die neue Entschädigungssatzung auch, einstimmig verabschiedet.

Dann ein Wechsel: Jörg Hansen (AAWG) wechselt vom Bau- in den Sozialausschuss, Jan Carstensen (AAWG) tritt die „Gegenrichtung“ an. Der ursprünglich mit 33 000 Euro im Minus kalkulierte Haushalt 2012 endete mit einem Plus von 476 Euro. Der erste Nachtragshaushalt 2013 wurde erforderlich, da der 203 000 Euro teure Ausbau des Bäckerweges über ein Darlehen von 100 000 Euro finanziert wird. Vergeben wurde der Auftrag zur Kanalreinigung. Dabei soll die Unterwelt nicht nur gespült, sondern auch gefilmt werden. Die Kosten belaufen sich auf 21 399 Euro.

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