Naturschutz : Hoffen auf besseres Wetter

Hoffen auf besseres Wetter: (v. l.) Claus Ivens, Kay Hansen, Gudrun Beuck und Rudolf Hamkens.
Hoffen auf besseres Wetter: (v. l.) Claus Ivens, Kay Hansen, Gudrun Beuck und Rudolf Hamkens.

Stiftungsmitglieder wollen im Bereich Grudeweg die Gräben im Sinne des Naturschutzes gestalten – und das möglichst schnell.

shz.de von
02. Februar 2018, 09:00 Uhr

Auf trockeneres Wetter wartet auch die Stiftung Naturschutz. Sie möchte mit einer Graben-Maßnahme im Bereich Grudeweg im Norden der Gemeinde St. Peter-Ording beginnen. Im vergangenen Herbst hatte sich die Stiftung mit dem Kreis Nordfriesland, dem Amt Eiderstedt und der Gemeinde St. Peter-Ording in Absprache mit Landwirt Rudolf Hamkens, der die Fläche bewirtschaftet, dahingehend verständigt, die Gräben im Sinne des Naturschutzes für Wiesenvögel und Arterhaltung wieder in Ordnung zu bringen. Es handelt sich um 1,5 Hektar Stiftungsland südlich des Brösumer Sielzugs. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Brösumer Späthinge auch Pütten. Die Fennen entlang des Grudeweges sind unter anderem Brutgebiet für Kiebitze. Auf der beschriebenen Fenne sollen sich auch Seeregenpfeifer ansiedeln. Der Graben ist in einem nicht ordnungsgemäßen Zustand. Die Stau-Einrichtung zum Brösumer Sielzug ist „rott“, die Überquerung für das Vieh am Ende des anderen Grabens liegt zu tief.

Nun trafen sich Gudrun Beuck von der Stiftung Naturschutz, Claus Ivens aus Kotzenbüll als Berater sowie Rudolf Hamkens und Kay Hansen aus Tetenbüll vor Ort zwecks Baueinweisung. Hansen ist mit der Durchführung der Maßnahme beauftragt. Die Gräben werden bezüglich Wasserstand und Ufergrenzen instand gesetzt und an ihren Enden jeweils eine Wasserstands-Regulierung zum Sielzug und zum Straßengraben eingerichtet. Dort werden Überquerungen zu den angrenzenden Grünflächen geschaffen.

Mit den Arbeiten soll möglichst schnell, spätestens bis Ende Februar, begonnen werden. Derzeit ist der Boden allerdings zu nass.

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