Husum: Gesellschaft für Stadtgeschichte : Historie in Zeiten der Digitalisierung

Geschichtsträchtiges Gebäude: Das Schloss vor Husum.
Geschichtsträchtiges Gebäude: Das Schloss vor Husum.

In der Jahresversammlung der Gesellschaft für Husumer Stadtgeschichte geht es unter anderem um das Thema Digitalisierung.

shz.de von
25. November 2018, 16:43 Uhr

Die Mitglieder der Gesellschaft für Husumer Stadtgeschichte treffen sich am Donnerstag, 29. November, ab 19.30 Uhr im Nordfriesland-Museum – Nissenhaus Husum zur öffentlichen Jahresversammlung. Dazu sind auch Gäste eingeladen. Nach den Regularien wird Volker Articus als Vorsitzender einen Rückblick auf das Jahr 2018 geben, in dem aufschlussreiche Vorträge ebenso ihren Platz hatten wie eine Fahrt nach Haithabu. Der Besuch der wiedereröffneten Ausstellung dort vertiefte einmal mehr das Wissen über die auch von Schleswig-Holstein aus weltweit agierenden Wikinger.

Nach dem Bericht des Vorsitzenden wird Heinz Andersen einen Kurzvortrag zum Thema „Digitalisierung – nur ein Modewort?“ halten. Viele Menschen glauben, dass Bürger, die sich mit geschichtlichen Ereignissen befassen, rückwärtsgewandt sind. Dabei hilft gerade die Kenntnis der Geschichte, die Zukunft erfolgreich und menschengerecht zu gestalten. Dies gilt nach Auffassung der Gesellschaft für Stadtgeschichte umso mehr, wenn man die kurze Geschichte des Computers aus den vergangenen zwei Jahrzehnten im Licht besagter Digitalisierung spiegelt. Der Vortrag bemüht sich, auch deren Auswirkungen auf ältere Mitmenschen verständlich machen. Zudem geht es um die Frage gestellt, wie das Thema die Aufarbeitung der Husumer Geschichte beeinflussen wird.

Zum Abschluss der Versammlung stellt Hanswerner Röhr dann die 16. Ausgabe der „Beiträge zur Husumer Stadtgeschichte“ vor.

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