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Ohrstedter Freibad : Hinein ins nasse Vergnügen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Nach einer großen Sanierung wurde das Ohrstedter Schwimmbad jetzt wiedereröffnet. Wester-Ohrstedts Bürgermeister Wolfgang Rudolph sprang als erster in die Fluten.

Nachdem das vor 50 Jahren erbaute Freibad wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten monatelang geschlossen war, können sich die Wasserratten aus Ahrenviöl, Ahrenviölfeld, Immenstedt, Schwesing, Oster- und Wester-Ohrstedt nun endlich wieder in die Fluten stürzen. Das Bad am Schulzentrum in Oster-Ohrstedt erfreut sich in der Region großer Beliebtheit: Im Sommer werden dort pro Tag rund 200 bis 300 Besucher gezählt.

Als gemeinsame Besitzer der Anlage haben die sechs genannten Gemeinden die rund 120.000 Euro teure Instandsetzung mit vereinten Kräften gestemmt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das große Schwimmerbecken ist jetzt von halbhohen weißen Wänden umgeben, die nicht nur der Bandenwerbung dienen, sondern auch einem ganz praktischen Zweck: Wer ins Wasser will, kann nicht mehr einfach von der Liegewiese ins Becken springen, sondern muss sich zur breiten Treppe begeben und dort vor dem Abtauchen erst noch den Duschbereich durchqueren. „Das sorgt für mehr Sicherheit, vor allem aber auch für mehr Hygiene im Becken“, erklärt Schulverbandsvorsteher Udo Lohr, der bei der Wiedereröffnung die Maßnahmen vorstellte. So wurde die einst offene Ablaufrinne mit einem weißen Gitter verschlossen. Das vereinfacht die Reinigung und lässt zudem einen um 30 Zentimeter höheren Wasserstand zu. Damit ist das Schwimmbecken im hinteren Bereich nun 1,50 Meter tief, an den Sprungblöcken sogar 2,60 Meter. Durch einen zweiten Zulauf wird das Becken jetzt viel besser durchflutet, was gut für die Chlor-Verteilung ist und für eine konstante Wassertemperatur sorgt. Die alten Betonplatten rund ums Becken wurden durch rote Pflastersteine ersetzt, die Umkleidekabinen erstrahlen im neuen Glanz und auch der Zaun rund ums Gelände wird noch erneuert. „Außerdem werden wir am Beckenrand noch bunte Bänke aufstellen“, ergänzte Oster-Ohrstedts Bürgermeister Michael Bartels, während sein Amtskollege aus Wester-Ohrstedt „in demokratischer Abstimmung“ dazu auserkoren worden war, das „neue“ Freibad mit einem formvollendeten Sprung ins 27 Grad warme Wasser für eröffnet zu erklären. Wolfgang Rudolph ließ sich auch nicht lange bitten: Kurzerhand hechtete er in voller Montur hinein, gefolgt von 20 jubelnden Kindern, die es sichtlich genossen, nach all dem Regen endlich mal wieder bei Sonnenschein baden zu können.

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