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Gelungenes Konzert : Himmlische Klänge zum Jahresabschluss

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mit dem Klassiker der Weihnachtskonzerte – dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach – beendeten Kirchenmusikdirektor Christoph Jensen, Chor, Musiker und Solisten das Musikjahr in St. Peter-Ording. Sehr zur Freude der vielen Zuhörer.

shz.de von
erstellt am 31.Dez.2013 | 08:00 Uhr

Die Erwartungen der Zuhörer übertrafen die Kantorei St. Peter, das Concerto Classico, die Solisten Mechthild Weber (Sopran), Ulrike Andersen (Alt), Stephan Zelck (Tenor) und Samuel Zünd (Bass) mit dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Christoph Jensen. Und sie beschenkten jeden einzelnen mit dem wohl im Nachhinein schönsten Weihnachtsgeschenk. Für die Festtage 1734/35 komponiert, ist Bachs Weihnachtsoratorium auch heute aktuell und einzigartig. Es nimmt die Zuhörer schon gleich mit dem Eröffnungschor gefangen. So war es in der Kirche ganz still geworden, als sich das Ensemble unter und vor der Orgelempore versammelt hatte. Alle Solisten präsentierten sich wunderbar ausdrucksstark und melodiös, in den Rezitativen vom Continuo, in den Arien von einem oder wenigen Instrumenten klangvoll begleitet. Die Kantorei brachte sich in den Chorsätzen und Chorälen mit voller Hingabe und hoher stimmlicher Qualität ein. Bei allen Musikern verspürte man eine Begeisterung, die sich auf das Publikum übertrug. Die aufgrund des Kirchenraumes unmittelbare Nähe zwischen ihm sowie Solisten, Orchester und Kantorei machte das möglich.

Das wurde besonders deutlich nach dem Verklingen des letzten Chorsatzes „Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen“. Es war wieder ganz still, als wolle man dieses Klangerlebnis durch Applaus nicht stören. Erst als Christoph Jensen – aus seiner inneren Berührtheit gelöst – Chor und Orchester seine Freude über dies gelungene Konzert kund tat, brandete zunehmend der große Beifall auf. Es war wahrlich ein Konzertabend „zur Ehre des Herrn“. Auch bei der zweiten Aufführung waren alle verfügbaren Plätze in der Kirche besetzt. Zu verdanken ist dieses Erlebnis nicht zuletzt auch dem Verein zur Förderung und Pflege der Kirchenmusik, ohne den dieses Konzerterlebnis zum Jahresende in St. Peter-Ording wohl nicht möglich wäre.

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