Lampiontage in Friedrichstadt : Heißes Fest an den Grachten

Fantasievoll ausgestattete Boote erwarten die Zuschauer beim Lampionkorso auf der Mittelburggracht.
Fantasievoll ausgestattete Boote erwarten die Zuschauer beim Lampionkorso auf der Mittelburggracht.

Am Freitag, 25. Juli, beginnen die Friedrichstädter Lampiontage: Höhepunkt der dreitägigen Veranstaltung ist der Bootskorso mit großem Feuerwerk am Sonnabend, 26. Juli.

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23. Juli 2014, 18:00 Uhr

Endlich ist es so weit, das beschauliche Friedrichstadt wird sich am kommenden Wochenende in eine pulsierende Feststadt verwandeln. Dann steigen nämlich die Friedrichstädter Lampiontage in der historischen Innenstadt. Los geht es am Freitag, 25. Juli, um 16 Uhr mit Musik auf der Marktbühne. Um 18 Uhr werden Bürgermeister Eggert Vogt und Tourismus-Chefin Anke Stecher das Stadtfest offiziell eröffnen. Der Höhepunkt wird der farbenfrohe Bootskorso am Sonnabendabend mitten durch die Stadt sein. Fantasievoll geschmückte Boote werden sich Publikum und Jury präsentieren. Dazu sind bereits zahlreiche Wasserfahrzeuge gemeldet. Als ersten Preis gibt es einen Strandkorb im Wert von 1800 Euro zu gewinnen; insgesamt gibt es Preise im Wert von 4500 Euro. Und wer noch mitmachen möchte, kann das auch spontan tun. Denn Anke Stecher betont: „Wir schicken niemanden nach Hause, der sich die Mühe gemacht hat, ein Boot zu bauen, und damit erst ganz kurzfristig auftaucht.“ Die Teilnehmer sollten sich dann in der Tourismus-Information am Marktplatz melden, die an allen drei Tagen besetzt ist (Telefon 04881/93930).

Ansonsten erwarten die Besucher an allen drei Tagen wieder Musik, Gaumenfreuden, Vorführungen, Spiel und Spaß für die Kinder, ein Flohmarkt und natürlich das große Feuerwerk am Sonnabend. Wer zum Fest einen Tandem-Fallschirmsprung wagen möchte, wird gebeten, die Tourismus-Information unter Telefon 04881/93930 zu kontaktieren. Der weitere Programmablauf: siehe Infokasten.

Anke Stecher hat noch einige Tipps rund um die Festtage. Die vielen Besucher mögen bedenken, dass während der Festtage keine Parkplätze in der Altstadt bereitstehen. Besucher sollten die Außenparkplätze nutzen wie das Areal an der Eiderbrücke, nach Schließung der Supermärkte auch die großen Firmenparkplätze im Gewerbegebiet (nahe dem Bahnhof). Das große Halbmondgelände steht nach Errichtung des Wohnmobilplatzes nicht mehr zur Verfügung. Konsequent durchgreifen wird das Ordnungsamt: Fahrzeuge, die so geparkt sind, dass sie Rettungswagen und Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge behindern, werden rigoros abgeschleppt. Die Stadtfeuerwehr durchfährt am Freitag auf einer Kontrollrunde abschließend sämtliche Straßen im Zentrum. Ein Taxistand wird zentral in der Prinzeßstraße eingerichtet.

Bereits ab dem heutigen Mittwoch ist das Gebiet im Zentrum abgesperrt; der Wochenmarkt am Freitag fällt aus. „Dort wird mit aller Macht aufgebaut“, sagt die Tourismus-Chefin. Noch ein wichtiger Hinweis für alle Autofahrer: Die Stadt kann am Wochenende nur im ausgeschilderten Einbahnstraßensystem durchquert werden – und die einzige Einfahrtmöglichkeit in die Stadt ist dann in Höhe der Gemeinschaftsschule (an der B 202 auf der Strecke Friedrichstadt-Seeth).

Für die Sicherheit der vielen Besucher ist umfangreich vorgesorgt: „DRK und DLRG stehen mit mehreren Rettungswagen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet – und zwar so, dass sie schnellstmöglich vor Ort sein können“, versichert die Tourismus-Chefin, die die Veranstaltungsleitung gemeinsam mit Anja Andersen und Sebastian Müller wahrnimmt. Ein großes Sanitätszelt ist auf dem Stadtfeld aufgebaut, auf dem Wasser patroullieren DLRG-Rettungsboote. Für die Sicherheit sind zahlreiche Kräfte eines Securitydienstes eingesetzt. Zudem wird die Polizei mit vielen Einsatzkräften aus dem Kreis Nordfriesland verstärkt.

Nun ist nur noch der Wettergott gefragt. Im vergangenen Jahr musste das Fest am Sonnabend wegen eines Unwetters abgebrochen werden. Das Feuerwerk fiel aus. Doch Anke Stecher ist guten Mutes: „Der Wetterbericht sieht gut aus“.

Auf Sonnenschein in der Kasse hofft sie auch. Zwar ist der Eintritt zu der Großveranstaltung frei. Doch kosten Rettungskräfte, Security, Versicherungen und Musikgruppen einen Haufen Geld, außerdem gibt es „Ausgaben für Dinge, die unsere Gäste nicht sehen“, so Stecher. Daher werden an den Stadtbrücken Spenden gesammelt, um das Fest auch künftig durchführen zu können. Sponsoren unterstützen ebenfalls: Es sind die Dithmarscher Brauerei aus Marne und die Nord-Ostsee-Sparkasse, die das Kinderzelt sponsert.

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