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Heimvorteil – in Husum lag Ilgen nicht so weit zurück wie im Gesamtergebnis

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

von
erstellt am 23.Sep.2013 | 21:00 Uhr

Auch die Husumer wollen, dass in den kommenden vier Jahren erneut Ingbert Liebing Nordfrieslands Belange im Bundestag vertritt: Auf den CDU-Kandidaten entfielen in den 14 Wahlbezirken der Kreisstadt 5091 Erststimmen und damit 42,3 Prozent. Zu seinem ärgsten Rivalen, dem Husumer SPD-Mann Matthias Ilgen, hatte der Sylter Bundestagsabgeordnete mit 5,2 Prozent genauso viel Abstand wie bei der vorherigen Bundestagswahl zum damaligen sozialdemokratischen Bewerber: Hanno Fecke schaffte 2009, als Liebing bei 38,5 Prozent landete, 33,3 Prozent – Ilgen erreichte gestern 37,1. Die drittmeisten Stimmen (8,0 Prozent) holte sich Grünen-Kandidat Arfst Wagner, vor Norbert Meixner (Die Linke; 4,6 Prozent) und dem Vertreter der Alternative für Deutschland (AfD), Volker Wiethüchter (3,2 Prozent). Nahezu gleichauf bei rund zwei Prozent: Ulrich Schmück von der FDP (257 Stimmen) und Pirat Oliver Sippel (240).

Das in der Storm-Stadt erzielte Erststimmen-Ergebnis lässt sich mit Ausnahme des Abschneidens von FDP und AfD auf die Verteilung der Zweitstimmen übertragen. Als Gewinner geht mit 36,5 Prozent wieder die CDU hervor – wie 2009, als 32,6 Prozent der Husumer Stimmberechtigten ihr Kreuz bei den Christdemokraten gemacht hatten. Für die SPD votierten 33,7 Prozent (2009: 27,7 Prozent). Und so schnitten die anderen Parteien ab: Bündnis 90 / Die Grünen 9,6 (12,9) Prozent, Die Linke 5,8 (7,7) Prozent, FDP 6,0 (14,9) Prozent, AfD 4,3 Prozent und Piraten 1,8 (2,0) Prozent. Die Wahlbeteiligung lag in Husum bei 67,5 Prozent – und damit unter der von vor vier Jahren (68,8 Prozent).

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