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20 Jahre Schauspielspaß : Hattstedt: Freeslandbühne feiert Jubiläum

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Spaßfaktor ist Trumpf bei dem turbulenten Stück um das ewige Thema Liebe, Leidenschaft und Intrigen, da sind sich die derzeit zwölf Laiendarsteller sicher. Vier Vorstellungen wird es im Monat März geben.

20 Jahre und kein bisschen leise sind die Laienschauspieler der Freeslandbühne Hattstedt. Ihr Bühnenjubiläum wollen die Akteure mit vier Vorstellungen feiern. Morgen (6.), Sonnabend (7.), Sonnabend (14.), jeweils ab 19.30 Uhr, sowie Sonntag (15.) von 15 Uhr starten in der Aula der Hattstedter Jens-Iwersen-Schule die Aufführungen der plattdeutschen Komödie in drei Akten „Brummis, Biller un Bedreger“ von Helmut Löwenstein. Karten gibt es jeweils nur an der Kasse.

Aufgeregt sind die Akteure angesichts der Premiere. Doch das Team ist zuversichtlich. „Bisher lief das immer gut“, sagt Topusterin Margarete Feddersen zuversichtlich. Schließlich hat sie schon zwei Jahrzehnte lang regelmäßig aufgepasst, dass niemand den Faden verloren hat. Bei allen Proben und in jeder Aufführung war sie mit dabei. Der Spaßfaktor ist bei dem turbulenten Stück um das ewige Thema Liebe, Leidenschaft und Intrigen, da sind sich die derzeit zwölf Laiendarsteller sicher, gegeben.

Übrigens, wer Interesse hat, einmal die Bühnenbretter zu betreten, der darf gerne zu den Proben, jeweils mittwochs ab 20 Uhr, in der Aula erscheinen.

Mitspielen werden Anja Nissen (als Elke Wedemeier), Udo Maart (Heini Poppe), Björn Hansen (Ingolf Marek), Sabine Kockers (Monika Bruns), Ulla Maart (Renate Kühne), sowie Claudia Clausen (Elli Sabel). Die Erfolgsgeschichte der Laienbühne hatte eher zufällig begonnen. Im Herbst 1994 folgten sechs Interessierte dem Aufruf von Annemarie Gregersen und Ingrid Ingwersen, ein Theaterstück am Tag der offenen Tür des Ortskulturringes Hattstedt einzustudieren. Sie waren sich einig: eine plattdeutsche Komödie muss her und sie wurden fündig. Schon im Frühjahr 1995 feierten sie mit dem Stück „Dat geiht to wiet“ von Jürgen Borcherdt Premiere. Es kam so gut an, dass sie beschlossen, weiterzumachen. Die Spieler der ersten Stunde waren Birgit Ketelsen, Kay Peters, Annemarie Gregersen, Jan Ingwersen, Heinke Wolff und Jörg Feddersen. Annemarie Gregersen übernahm die Leitung der neu geborenen „Freeslandbühne Hattstedt“. Verstärkung erhielten sie bald von Spielern der Husumer „Tinespeelers“. Die lösten sich auf. Sie brachten nicht nur Erfahrung mit, sondern auch gleich die gesamte Bühnenkulisse. Mittlerweile haben die Akteure an vielen Abenden für Kurzweil gesorgt. Sketche, sieben Ein-, neun Drei- und zwei Vierakter brachten sie auf die Bühne der Grundschule. „Wir sind dem Schulverband Hattstedt dankbar, dass wir sie immer auch für die Proben nutzen dürfen“, so Gregersen. Von Anfang an sorgten sie mit Aufführungen auch im Rahmen der Plattdeutschen Abende der Gemeinde für viel Spaß. Auftritte bei Weihnachts- und Familienfeiern kamen dazu. „Die Stücke suchen alle gemeinsam aus“, berichtet die Theater-Chefin. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, wie viele Personen darin mitspielen und wie viele männlich oder weiblich sind. Das genau geben die Listen des Karl-Mahnke-Verlages her. Jeder beschäftigt sich dann mit den ausgewählten Favoriten, meist zwei oder drei. Am Ende wird demokratisch abgestimmt.
























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