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Hattstedt: Auszählung am Montag fortgesetzt

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erstellt am 30.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Hattstedt | In die Annalen der Geschichte wird in Hattstedt wohl die Kommunalwahl 2013 eingehen. Denn Hattstedt war die einzige Gemeinde in der Region, die am Wahlsonntag nicht mit dem Auszählen der Stimmen fertig wurde. "Das haben wir alle nicht erwartet", sagt Bürgermeister Ralf Heßmann. Aber ihm ist inzwischen klar, dass das nicht anders kommen konnte. Denn zum einen hatte Hattstedt bislang drei Wahlkreise und diesmal nur noch einen. Zehn Stimmenzähler waren in einem Wahllokal - der Jens-Ingwersen-Schule - tätig. Zum anderen waren die Stimmzettel unglaublich lang. Heßmann hat es nachgemessen: Exakt 78,3 Zentimer.

"Wir hatten fünf Parteien mit jeweils sieben Kandidaten", erläutert Bürgermeister Ralf Heßmann weiter. Von den 1071 Wählern hätten etwa nur 290 en bloc gewählt, und der Rest querbeet. Und das habe wiederum bedeutet: Rund 780 Stimmzettel mussten einzeln ausgezählt werden. Heßmann: "Das kostet Zeit." Sein Lob gilt den zehn Mitgliedern des Wahlvorstandes: "Sie haben sich alle sehr viel Mühe gemacht und akribisch genau und gewissenhaft gearbeitet."

Um 0.45 Uhr am Montag brach der Wahlvorstand die Auszählung der Stimmen ab. "Wir haben dann am Vormittag mit zehn Leuten beim Amt weitergezählt", so Amtswahlleiter Claus Röhe. Und das dauerte dann noch einmal vier Stunden!

Aber nun steht das Ergebnis fest, und alle sind froh, dass jetzt alles in trockenen Tüchern ist. Die konstituierende Sitzung wird am Dienstag, 25. Juni, ab 20 Uhr in Christiansens Gasthof sein. In den Gemeinderat Hattstedt ziehen 13 Gemeindevertreter ein: Von der CDU Ralf Jacobsen, Ilona Dethlefsen und Udo Maart: von der SPD alf Heßmann, Sandra Milke, KarläHeinz Hansen, Tanja Saß und Olaf Ketelsen; von der FDP Rainer Peters; vom SSW Harlad Nissen und Brunhilde Ivers: von der WGH Christel Schmidt und Werner Meyer.

Insgesamt waren in Hattstedt 2045 wahlberechtigt, 1071 gingen zur Urne, das entspricht einer Beteiligung von 52,4 Prozent. Die CDU erreichte 24,8 Prozent (drei Sitze), die SPD 33,9 Prozent (fünf Sitze), die FDP 10,9 Prozent (einen Sitz), der SSW 13,6 Prozent (zwei Sitze) und die Wählergemeinschaft Hattstedt 16,8 Prozent (zwei Sitze).

Im Vergleich zur Kommunalwahl 2008 hat die CDU 4,9 und die WGH 1,5 Prozentpunkte verloren. Dagegen hat die SPD 2,7 Prozent, die FDP 2,1 Prozent und der SSW 1,7 Prozent zugelegt.

Einfacher als Hattstedt hatte es da schon die Hattstedtermarsch mit einer Wählergemeinschaft. 137 von 267 Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab (51,3 Prozent). In der neuen Gemeindevertretung wirken mit: Jan Ingwersen, Thomas Freiberg, Kai Feddersen, Tanja Paulsen, Timo Feierabend, Dörte Levsen, Erwin Ries, Thomas Petersen und Elline Lorenzen. Konstituierende Sitzung ist am Montag, 17. Juni, ab 19.30 Uhr im Gemeindehaus.

Horstedt: Von 593 Wahlberechtigten gingen 380 (64,1) Prozent) zur Wahl. 48,6 Prozent der Stimmen kamen auf die AWGH, 51,4 Prozent auf die NWH. Von der AWGH sind gewählt: Ilka Chistiansen, Uwe Jensen, Jörg Lorenzen, Matthias Matthiesen und Harald Paul. Von der NWH: Karen Hansen, Jens-Peter Hansen, Ute Laß, Michael Hansen, Jan Wolf und Kristin Buhmann. Das Gremium tritt am Dienstag, 11. Juni, um 20 Uhr im Gasthof Erichsen zum ersten Mal zusammen.

Arlewatt: Von 280 Wahlberechtigten gingen 165 zur Wahl (58,9 Prozent). Es gab eine Wählergemeinschaft, die WGA. Die neun Sitze belegen: Silke Clausen, Olaf Mikosch, Helmut Otzen, Sönke Petersen, Hans Otto Christiansen, Heiko Jacobsen, Jürgen Schultheiß, Christian L. Paulsen und Marco Otzen. Erste Versammlung ist am Mittwoch, 5. Juni, 20 Uhr im Sportheim.

Olderup: Neun Sitze galt es auch, in Olderup zu besetzen. Hier trat ebenfalls nur eine Wählergemeinschaft, die WGO, an. Bei einer Wahlbeteiligung von 53,6 Prozent wählten 188 der 351 Berechtigten folgende Kandidaten: Thomas Carstensen, Lydia Dau-Hein, Inke Clausen, Arne Schwerin, Hans Niko Sterner, Thomas Thiesen, Hans-Christian Domeyer, Frank Petersen und Carl Johannes Lorenzen. Konstituierende Sitzung ist am Donnerstag, 6. Juni, ab 20 Uhr im Gemeendehuus.

Wobbenbüll: Es gab 383 Wahlberechtigte, davon machten 270 (70,5 Prozent) ihre Kreuze. Die SPD erhielt 57,9 Prozent und damit fünf Sitze, die WGW 42,1 Prozent und vier Sitze. Für die SPD sitzen im Gemeinderat: Reinhold Schaer, Jürg Petersen, Kerstin Sievertsen, Margret Wiemann und Helmut Hinrichs; für die WGW: Stefan Nissen, Michael Wieck, Jan Maart und Inke Nissen. Konstituierende Sitzung ist am 18. Juni, 19.30 Uhr im Bürgerhuus.

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