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Schluss mit lustig : Hartes Durchgreifen gegen Parksünder

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Stadt Tönning will falsch geparkte Autos künftig abschleppen lassen. Besonders vor Schulen und Kindergärten ist die Situation schwierig. Aber auch am Marktplatz stockt der Verkehrsfluss häufig.

Die Deichgrafenstraße in Groß-Olversum bleibt auch weiterhin für den Kraftfahrzeugverkehr zugänglich. Als Fahrradstraße könne sie nicht ausgewiesen werden, da sie nicht ausreichend genutzt werde, erklärte Annika Jürgensen von der Stadtverwaltung in der Sitzung des Verkehrs- und Wirtschaftsausschuss der Stadt. Annika Jürgensen stellte das Ergebnis der Verkehrsschau vor. An dieser hatten Mitglieder der Stadtverwaltung, der Polizeidirektion Husum sowie der Verkehrsabteilung des Kreises Nordfriesland teilgenommen. Weiter verwies sie auf den Kreuzungsbereich Katinger Landstraße, Hochbohmer Chaussee und Dorfstraße in Kating. „Dort wird es keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 70 geben.“ Es würden jedoch die Straßenmarkierungen erneuert und die Stop-Schilder überprüft.

Einen größeren Bericht über die Verkehrssituation in Tönning lieferte Stefanie Rieper von der Polizeistation in Tönning. Bei Kontrollfahrten seien in manchen Bereichen starke Mängel aufgefallen, die behoben werden müssten. So würde bei Veranstaltungen an der dänischen Schule die Herzog-Philipp-Allee derart zugeparkt, dass der Verkehr nicht mehr fließen könne. Weiter kam sie auf die Johann-Adolf-Straße zu sprechen. Dort würde das neue Halteverbot nicht beachtet. Außerdem sollte gegenüber dem Marktplatz ein absolutes Halteverbot eingerichtet werden, um so einen besseren Verkehrsfluss zu gewährleisten. Aber auch die Parkpraxis an Schulen und Kindergärten sei haarsträubend, was auch Bürgermeister Frank Haß bestätigte. „Wir haben einen Handlungsspielraum gegenüber rücksichtslosen Parkern und den werden wir auch nutzen“, kündigte er an. „Wir werden demnächst jedes rechtswidrig abgestellte oder geparkte Fahrzeug abschleppen und erst nach Bezahlung der Ordnungsstrafe wieder auslösen.“

Und in diesem Zusammenhang berichtete der Bürgermeister über eine kürzlich durchgeführte Blitzaktion. Das Ergebnis sei alarmierend gewesen. Innerhalb einer Woche seien weit über 300 Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen worden. Das abschreckendste Beispiel sei ein Autofahrer gewesen, der vor einem Kindergarten in einer Tempo-30-Zone mit mehr als
80 Stundenkilometern erwischt worden war.

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