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Interaktives Klassenzimmer : Hallig-Schüler lernen spielerisch

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Hallig-Schule Langeness setzt verstärkt auf digitale Bildungsmedien: Die 19 Schüler sind jetzt auch mit modernen Konsolen ausgestattet – dank Vermittlung durch das Lehrertrainingszentrum für digitale Medien an der Fachhochschule Westküste in Heide.

shz.de von
erstellt am 01.Dez.2013 | 08:00 Uhr

Digitale Begleiter sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Kindern bereits in der Schule Medienkompetenz vermittelt wird. Das Lehrertrainingszentrum für digitale Medien an der Fachhochschule Westküste in Heide begleitet die Schulen durch Beratungen und Schulungen. Die Hallig-Schule Langeneß geht dabei innovative Wege: In diesem Schuljahr wurden durch die Vermittlung des Lehrertrainingszentrums mobile Nintendo 3DS-Konsolen in den Schulalltag der Kinder und in das „interaktive Klassenzimmer“ eingeführt.

Schulleiterin Birte Martin freut sich auf das Projekt: „Ich sehe es als große Chance, elektronische Medien in den Unterricht zu integrieren. Mit den Konsolen können wir den Unterricht abwechslungsreicher gestalten und die verschiedenen Lerntypen fördern und fordern. Durch die Verbindung von Lernen und Spaß am Spiel lassen sich positive Lernerfolge erzielen.“

Ziel des Projekts ist es, mittels Lern-Software die Medienkompetenz der Schüler zu fördern und gleichzeitig die Lernmotivation zu steigern. Der Lernstoff der Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch wird spielerisch gefestigt und vertieft.

Der Schulalltag der Kinder und Jugendlichen auf der Hallig unterscheidet sich im Vergleich zu dem auf dem Festland vor allem durch das klassenübergreifende Unterrichtsmodell. So besteht lediglich eine Trennung zwischen Grundschule und Sekundarstufe I. Auf Langeneß gibt es 19 Schüler, die von zwei Lehrern unterrichtet werden. Jeder Schüler erarbeitet sich den Lernstoff anhand eines Wochenplans unter Betreuung eines Lehrers eigenständig. Schüler aus höheren Klassen unterstützen die Jüngeren. „Somit wird zum einen ein individuelles Arbeitstempo garantiert und zum anderen das selbstständige Arbeiten gefördert“, so Martin. Sie ist davon überzeugt, dass ihre Schüler durch das Lernen mit neuen Medien für die Zukunft bestens gerüstet sind.

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