Sanierungsarbeiten : Hafen für zwei Wochen geflutet

Pumpen helfen während der Hafensperrung, das Hinterland zu entwässern.
Pumpen helfen während der Hafensperrung, das Hinterland zu entwässern.

Der Husumer Hafen wird für zwei Wochen geflutet. Vom 20. Mai bleibt das Wasser drinnen, um Sanierungsarbeiten im Hafenbecken fortsetzen zu können. Zur Mühlenau hin wurden bereits Pumpen installiert, damit das Hinterland weiter entwässert werden kann.

shz.de von
15. Mai 2014, 11:30 Uhr

Ebbe und Flut gehören zum Husumer Hafen wie Salz an die Suppe. Umso seltener bleibt er über länge Zeit geflutet. Genau das wird jedoch vom 20. Mai bis zum 2. Juni geschehen. Grund: Der Hafen muss saniert und das Sperrwerk geschlossen werden, um den Wasserstand künstlich hoch zu halten. Das ist nötig, weil sich Bagger so tief in den Hafengrund graben, dass Gegendruck auf die Kaimauern ausgeübt werden muss, damit sie nicht nachgeben. Da der Hafen aber auch zur Entwässerung des Hinterlandes dient, hat das Landesamt für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein zwischen Mühlenau und Binnenhafen zwei Pumpen installiert, um die Wassermassen zu regulieren.

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