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Husumer Nachrichten

17. November 2017 | 22:25 Uhr

Bredstedt : Gute Chancen für Bewerber

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Bredstedter Gemeinschaftsschule ist heute Veranstaltungsort der sechsten Jobnight.

Sie ist eine Erfolgsgeschichte geworden und geht mittlerweile in die sechste Runde: die „Bredstedter Jobnight“ in der Gemeinschaftsschule der Stadt. Nach dem Motto „Berufe zum Anfassen“ können sich Schüler und Eltern hautnah über Möglichkeiten der Ausbildung und die einzelnen Berufsbilder informieren. Praktische Vorführungen und Mitmachaktionen ergänzen das Programm. Die Messe startet heute (10.) ab 18 Uhr. Das Ende ist für 21 Uhr geplant.

„Wir werden in diesem Jahr einen Rekord brechen. Mehr als 50 potentielle Ausbildungsbetriebe sind dabei. Sie werden sich in beiden Stockwerken des Alt- und Neubaus präsentieren“, freut sich Marc Perry, Fachleitung Wirtschaft/Politik an der Einrichtung. Er ist auch Vater und Ideengeber der Veranstaltung, die er in Zusammenarbeit mit den Fach-Kolleginnen Sabrina Klink und Daria Brandt organisiert. Mit im Kooperationsboot ist wieder die Barmer GEK. Auch Daniela Pauls von der Agentur für Arbeit, wird mit ihrem mobilen Berufsberatungsstand parat stehen und anbieten, mitgebrachte Bewerbungsmappen zu besprechen und Tipps zur Optimierung geben. Zum Sondertarif bietet eine Fachkraft des Kieler Fotostudio Renard die Herstellung von Bewerbungsfotos an.

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr wird es in der Schulküche ab 18.45 Uhr ein Highlight geben. Ein Mitarbeiter des Bredstedter Unternehmens Kinsky Fleischwaren zeigt die fachgerechte Zerlegung eines Rindes. Schüler aus der Medien-AG haben extra für den Abend ein Magazin kreiert, das jeder Besucher erhalten wird. Außerdem stehen sie für Lotsendienste innerhalb des Hauses sowie Fragen zur Verfügung. Den Catering-Service übernehmen Schüler der achten Klasse. Erwartet werden wieder zwischen 800 und 1.000 Besucher, so Perry, und fügt an: „Die Messe ist offen für alle Bredstedter Jugendlichen aller Schulen. Aber kommen darf jeder interessierte Schüler, nicht zuletzt die Eltern, aus der ganzen Region.“

Gedanken zur ersten Jobnight in der kleinen Stadt im Jahre 2012 kamen Marc Perry aus dem Umstand heraus, dass den örtlichen Betrieben zunehmend Bewerbungen von Gemeinschaftsschülern um Ausbildungsplätze fehlten. Der Bedarf, Schüler und künftige Ausbilder in Kontakt zu bringen, besteht nach wie vor. „Das geht gut in dieser Form und bietet Chancen für die jungen Leute“, sagt er. Hemmschwellen werden so leicht abgebaut. Mancher Ausbildungsvertrag sei in den Jahren auf diese Art zustande gekommen. Perry empfiehlt daher auch, Bewerbungsmappen mitzubringen. Ein weiterer Aspekt kommt hinzu: Die meisten Betriebe bringen zur Jobnight Auszubildende mit, die viel besser die Praxis aus ihrer Sicht erläutern können.

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