Arbeiten an der Bredstedter Kirche : Gut bedeckt ins neue Jahr

Der Startschuss für die komplette Dachsanierung der St.-Nikolai-Kirche Bredstedt ist gefallen. Pastor Peter Schuchardt (l.) mit den Gesellen Andreas Andresen und Broder Kjer (r.) beim Auslegen von Schutzplatten für die Rasenfläche.
Der Startschuss für die komplette Dachsanierung der St.-Nikolai-Kirche Bredstedt ist gefallen. Pastor Peter Schuchardt (l.) mit den Gesellen Andreas Andresen und Broder Kjer (r.) beim Auslegen von Schutzplatten für die Rasenfläche.

Die Sanierung des Dachs der Bredstedter Kirche soll noch vor dem Winter fertig sein. 100.000 Euro kostet die Maßnahme. Davon muss die Kirchengemeinde zwei Drittel übernehmen.

shz.de von
14. Oktober 2014, 12:00 Uhr

Die Bredstedter St.-Nikolai-Kirche erhält ein neues Dach. Die Dachdecker haben jetzt losgelegt, nachdem sie die erforderlichen Vorarbeiten, wie Einrüstung und Auslegen der Platten zur Schonung der Rasenflächen vor dem Gotteshaus, erledigt hatten. „Vor Beginn des Winters soll alles fertig sein“, kündigt Pastor Peter Schuchardt an. Er bittet alle Kirchgänger um Verständnis dafür, dass der Fußweg zwischen Kirche und Gemeindehaus für die Dauer der Arbeiten aus Gründen der Sicherheit abgesperrt werden muss.

Der Gemeindeseelsorger ist froh, dass der Startschuss nun nach Einhaltung vieler Formalien fallen konnte. Vor einem Jahr war das Dach durch Orkan „Christian“ stark beschädigt worden. Sowohl an der Süd- als auch an der Nordseite fielen große Mengen an Dachziegeln herunter, so dass die Ehrenamtler der Freiwilligen Feuerwehr Bredstedt zur Sicherung des Geländes gerufen werden mussten.

Schnell waren sich die Mitglieder des Kirchengemeinderates einig, dass in dem Schaden auch eine Chance verborgen lag. Sie entschieden sich, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und votierten statt Reparatur für die Komplett-Sanierung. In nächster Zukunft hätte, so Schuchardt, das Dach ohnehin erneuert werden müssen. Nach erfolgter Ausschreibung hatte nun die Dachdeckerei Olaf Jordt aus dem nordfriesischen Neukirchen den Zuschlag bekommen. Investiert werden müssen rund 100.000 Euro. Nach Abzug von Fördermitteln und anteiligen Erstattungen von Seiten der Sturmschaden-Versicherung muss die Kirchengemeinde immer noch einen Anteil von zwei Drittel der Summe stemmen.

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