Bundesstrasse 5 : Gülle-Laster im Graben

Die Feuerwehr sichert den umgekippten Gülle-Laster auf der Bundesstraße 5.
Die Feuerwehr sichert den umgekippten Gülle-Laster auf der Bundesstraße 5.

Ein 40-Tonnen-Lastzug kippte auf der B 5 kurz vor der dänischen Grenze in den Graben – dabei lief Gülle aus.

shz.de von
09. Oktober 2017, 07:00 Uhr

Ein mit 30.000 Litern Gülle vollbeladener Lastzug ist am Sonnabendnachmittag auf der Bundesstraße 5 zwischen Süderlügum und der dänischen Grenze verunglückt. Nach Angaben eines Polizeisprechers kam der 37 Jahre alte Fahrer auf dem Weg in Richtung Tondern etwa einen Kilometer vor dem Grenzübergang Seth mit dem Vorderreifen auf die vom Regen aufgeweichte Bankette. Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein 40-Tonnen-Fahrzeug und rutschte nach rechts in den Böschungsgraben. Der Lkw stürzte um und blieb auf der Seite liegen. Unfallzeugen alarmierten über Notruf die Rettungskräfte, der 37-Jährige konnte sich unverletzt aus der Fahrerkabine befreien. Unmittelbar nach dem Unfall lief ein Teil der Ladung in den Graben. Die Freiwillge Feuerwehr aus Süderlügum wurde zur Hilfe gerufen. „Beim Eintreffen unserer Einsatzkräfte waren bereits größere Mengen der Gülle aus einem Verschluss-System unterhalb des Lastzuges ausgetreten“, berichtet Einsatzleiter Rainer Eggers von der Feuerwehr Süderlügum. Der Verschluss am Lastwagen sei gesichert worden – bis ein zweiter Lkw des Unternehmens am Unfallort eintreffen sollte, um die restliche Ladung umzupumpen, wie es weiter hieß. Laut Polizei wurde die B 5 zwischen der Grenzstraße und dem Grenzübergang bei Seth  /  Tondern für die Bergungsarbeiten am Sonnabendabend zeitweise komplett gesperrt. Auch für dänische Autofahrer kam es bei der Einreise nach Deutschland zu Behinderungen, der Verkehr musste umgeleitet werden. Die Höhe des entstandenen Sach- und Umweltschadens steht noch nicht fest.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen