Garding : Grünes Licht für Bebauung

Die Nachfrage nach Wohnraum ist in Garding ungebrochen.
Die Nachfrage nach Wohnraum ist in Garding ungebrochen.

Die Arbeiten auf der Bodewaldt’sche Fenne sollen im Frühjahr 2019 beginnen.

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29. Dezember 2017, 07:00 Uhr

Passend zur Jahreszeit verlief auch die letzte Stadtvertreter-Sitzung des Jahres in Garding harmonisch. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Damit können die Planungen für die Bebauung der Bodewaldt’schen Fenne im Westen der Stadt nun beginnen. Das Gremium sprach sich für den Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans Nr. 22 aus. Dort sollen Mietwohnungen, eine Reetdachhaus- und eine Friesenhaus-Siedlung entstehen. Voraussichtlicher Baubeginn könnte das Frühjahr 2019 sein, wenn alles glatt läuft. CDU- und SPD-Fraktion stehen dem Vorhaben ausgesprochen positiv gegenüber.

Zustimmung gab es auch für die Änderung des Flächennutzungsplans. Es wurde der Aufstellungsbeschluss gefasst und damit der Startschuss gegeben, in die Planung einzusteigen. Der F-Plan der Stadt soll für mehrere Teilgebiete geändert werden. Unter anderem soll ein bisher als Gewerbegebiet vorgesehenes Areal an der Welter Straße, südlich der Amtsverwaltung, nun Wohngebiet werden. Dafür müssen Wohnbauflächen an anderer Stelle in der Stadt entwidmet werden, wie Bürgermeisterin Andrea Kummerscheidt (CDU) erklärte. Die Landesplanung würde sonst wegen Überbevorratung an Wohnbauflächen Garding keine weiteren Wohngebiete mehr genehmigen. Bernd Petersen (CDU) betonte: „Es ist gut, wenn wir in dieser Angelegenheit vorwärts kommen, weil die Nachfrage nach Wohnraum in Garding ungebrochen ist.“ Entsprechend wurde auch der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 23 (östlich Welter Straße, südlich der Bahnstrecke, 200 Meter westlich vom Langerackweg) gefasst. Außerdem muss für den Bereich der Amtsverwaltung und des angrenzenden Gewerbegebiets der Bebauungsplan Nr. 11 aufgestellt werden, da er bislang nicht rechtskräftig geworden ist, wie die Bürgermeisterin erklärte. Sonst gelte das Areal als Außenbereich. Auch dieser Aufstellungsbeschluss wurde einstimmig gefasst.

Ferner gaben die Stadtvertreter grünes Licht für den Einnahme- und Ausgabenplan der Kameradschaftskasse der Freiwilligen Feuerwehr Garding. Wehrführer Denis Kielinski und weitere Vertreter der Wehr waren anwesend. Der Plan ist mit 17.600 Euro in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen. Die Rücklage enthält zum 1. Januar 2018 eine Summe von 35.500 Euro. Aus der Kameradschaftskasse werden Ausgaben für Ehrungen, Geschenke und ähnliche Anlässe sowie Veranstaltungen der Feuerwehr, Versammlungen und Kameradschaftspflege bestritten.

Die Bürgermeisterin berichtete unter anderem noch von der sehr gut besuchten Senioren-Weihnachtsfeier in der Dreilandenhalle, an der 151 ältere Mitbürger teilnahmen. Sie sei besser besucht gewesen als 2016. Ein besonderer Termin sei die Jubiläumsfeier zum Gedenken an Theodor Mommsen gewesen.

Zum Abschluss bedankten sich Andrea Kummerscheidt und die Fraktionsvorsitzenden Bernd Petersen und Kay- Uwe Cornils (SPD) für die gute Zusammenarbeit und für das ehrenamtliche Engagement von Feuerwehr und Vereinen für die Stadt. Petersen lobte ferner die Mitarbeiter des Bauhofs, unter anderem für ihren Einsatz beim Weihnachtsmarkt. Kummerscheidt dankte außerdem den Mitarbeitern der Amtsverwaltung, die durch die zahlreichen Beschlüsse gefordert gewesen seien.

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