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Großübung: Sylt und Föhr proben die Ölpest

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

von
erstellt am 09.Sep.2013 | 21:00 Uhr

„Länger als eine Stunde hält man es in diesem Aufzug nicht aus“ – die freiwilligen Helfer der Ölbekämpfungsübung am Hörnumer Strand kamen am Wochenende mächtig ins Schwitzen. Auf drei Standorte verteilt – Utersum (Föhr), Hörnum Reede und Odde (Sylt), probten rund 180 Einsatzkräfte den Ernstfall. Das simulierte Schreckensszenario: Zwei Schiffe kollidieren zwischen den Inseln und verlieren anschließend Schweröl. Zusätzlich zum Technischen Hilfswerk waren auch die einzelnen Ortswehren, die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz in die Großübung eingebunden.

Neben der Eindämmung der Ölpest auf der Nordsee durch mehrere Spezialschiffe, galt es auch die Strände von dem Schweröl zu reinigen. Zu diesem Zweck bedienten sich die ehrenamtlichen Helfer in Hörnum eines achträdrigen Strandbuggys (Foto). Mit der Hilfe des wendigen Gefährts sollen auch im Ernstfall ölverschmierte Tiere schnell vom Strand geborgen und zur Säuberungsstation verfrachtet werden.

Um auf dem Wasser treibendes Öl zu simulieren, wurden kiloweise Popcorn ins Meer gekippt. „Das hat ähnliche Schwimmeigenschaften“, erklärte der Sprecher des Havariekommandos, Michael Friedrich. Zahlreiche Schaulustige verfolgten das Spektakel vom Strand aus.

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