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Husumer Nachrichten

21. Oktober 2017 | 22:11 Uhr

Busunfall : Großeinsatz in Husum

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Alarm kommt Samstag um 13.14 Uhr – die Retter rücken mit einem Großaufgebot aus. Im Industriegebiet von Husum-Ost gibt es einen Busunfall mit vielen Schwerverletzten. Zum Glück ist es nur eine Übung.

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2013 | 09:45 Uhr

Husum | Aus dem Ärmel zu schütteln war diese in Schleswig-Holstein bislang einmalige Großübung nicht – der Führungsstab mit Joachim Misdorf, Roland Strauss (beide Koldenbüttel), Matthias Trapp (Garding), Klaus-Dieter Dorow (Süderlügum), Per Hinrichsen (Niebüll-Deezbüll) und Günther Neumann (Hattstedt-Wobbenbüll) plante anderthalb Jahre intensiv. 134 Feuerwehren gibt es in Nordfriesland; 33 davon sind ausgerüstet mit schwerem Rettungsgerät – also Rettungsschere und Spreizer – und rücken zu schweren Verkehrsunfällen aus. „Es ist nicht die Frage, ob hier mal solch ein Busunfall passiert – sondern wann er eintreten wird. Dann müssen wir vorbereitet sein. Mit einem oder zwei Rettungswagen ist es in solch einem Fall auf keinen Fall getan – da muss schon viel mehr an die Einsatzstelle“, so Misdorf.

Großes Lob kam nach der Übung vom Leitenden Norarzt Dr. med. Dr. Eberhard Wenzel: „Die Feuerwehren haben besonnen reagiert und sind planvoll vorgegangen. Wir haben hier patientengerechte Rettung gesehen und richtig motivierte Einsatzkräfte.“

24 der 33 „Unfallfeuerwehren“ aus Nordfriesland nahmen an dieser Übung teil. Dass ein schweres Unfallgeschehen jederzeit eintreten kann, wurde gerade mal eine Stunde zuvor bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B5 allzu deutlich gemacht: Hier waren drei Rettungswagen, vier Feuerwehrfahrzeuge und mehrere Streifenwagen im Einsatz - die Fahrbahn musste über eine Stunde hinweg voll gesperrt werden. Zu beklagen sind dabei drei Schwerverletzte.

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