zur Navigation springen

Weihnachtsmarkt in Husum : Glücklich an den Glühweinbuden

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Halbzeit-Bilanz auf dem Weihnachtsmarkt rund um die Tine: Aussteller und Stadt sind größtenteils zufrieden mit dem bisherigen Verlauf.

von
erstellt am 15.Dez.2016 | 16:00 Uhr

Halbzeit auf dem Husumer Weihnachtsmarkt: Die Husumer Nachrichten haben bei Standbestellern und im Ordnungsamt nachgefragt, wie die Punsch-Saison in diesem Jahr so läuft: Ist der Glühweinbecher aus ihrer Sicht halb voll oder halb leer?

Karl-Friedrich Bumb vom Ordnungsamt ist für den Weihnachtsmarkt zuständig – und kann nicht meckern: „Fakt ist, dass wir hier in Husum sehr gute Schausteller haben.“ Und auch die Marktbeschicker schlagen in dieselbe Kerbe: „Wir sind sehr zufrieden“, erklärt beispielsweise Jerome Harder, der seit sieben Jahren eines der beiden Kinderkarusselle betreibt. „Das Wetter passte in den letzten beiden Wochen einfach: Es ist weitgehend trocken und nicht so bitterkalt. Ein wenig Schnee wäre noch ideal, damit die Leute so richtig in Weihnachtsstimmung kommen, aber auch so können wir nicht klagen.“

Lars Clausen vom Getränkestand Odin kann ihm nur beipflichten. Seine Familie steht seit 40 Jahren auf dem Husumer Weihnachtsmarkt – die richtige Voraussetzung also, um Veränderungen bei den Besuchern zu bemerken. Zwei Dinge fallen Clausen auf: Es kommen immer mehr Dänen nach Husum – „die fühlen sich auf unserem Weihnachtsmarkt offenbar pudelwohl und scheinen in der Innenstadt auch gerne zu shoppen“. Und die Auswahl der alkoholischen Heißgetränke am Glühweinstand wurde im Laufe der Jahre immer größer: „Früher gab es Teepunsch und Glühwein, das war’s.“ Heute umfasst die Getränkekarte deutlich ausgefallenere Varianten – das auf den ersten Schluck etwas befremdlich anmutende Trendgetränk in diesem Winter sei Kakao mit Jägermeister.

Zu Ausfällen oder größeren Krawallen sei es trotz harter Mischungen wie dieser vor seiner Punschbude aber bisher nicht gekommen, betont Clausen: „Wir haben in Husum eine sehr angenehme Besucher-Mischung, es sind viele Familien dabei.“ Dass der Glühwein in Ordnung ist, werde regelmäßig überprüft, weiß Karl-Friedrich Bumb vom Ordnungsamt. „Ich kann mich nicht erinnern, dass er jemals beanstandet wurde.“

Wer einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt aufbauen will, muss sich bis zwei Monate vor Beginn bei der Stadt bewerben. Rund zwei Drittel der Bewerber werden ausgewählt, um anschließend vorweihnachtliche Stimmung in der Storm-Stadt zu verbreiten. Je nach Tiefe ihres Standes zahlen die Schausteller entweder 68 Cent oder 1,05 Euro pro Quadratmeter am Tag.

Noch nicht hundertprozentig glücklich mit dem Verlauf des diesjährigen Weihnachtsmarktes ist Bernd Heymann. Der Nordstrander verkauft an seinem Stand Selbstgenähtes und Taschen und würde sich über etwas mehr Ansturm freuen. Verloren gibt er die Saison aber noch nicht: „Oft gucken die Leute in den ersten beiden Wochen, um dann kurz vor Weihnachten zum Kaufen zurück zu kommen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen