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Eine nette Geste : Ginkgo als Symbol der Freundschaft

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Muslimische Reformgemeinde pflanzt bundesweit 1000 Bäume. Auch die Stadt Bredstedt wurde bedacht. Als Standort wurde die kleine Rasenfläche an der Bohnenstraße / Einfahrt Preißler Parkplatz gewählt.

Ein besonderer Moment der Besinnung mitten im Alltagstreiben Bredstedts: Vertreter der Ahmadiyya Muslim Gemeinde Husum verharrten gemeinsam mit politischen Vertretern der Stadt im stillen Gebet für den Weltfrieden und eine liebevolle Atmosphäre in der kleinen Stadt.

Zuvor hatte Abdel Ahmad Shad, Sprecher der muslimischen Reformgemeinde in Schleswig-Holstein, zusammen mit Bürgermeister Knut Jessen einen Ginkgo-Baum gepflanzt. Er steht nun auf der kleinen Rasenfläche an der Ecke zur Einfahrt von der Bohnenstraße auf den Preißler-Parkplatz.

„Der Baum ist unser Geschenk an die Bürger der Stadt. Er soll ein Symbol der Freundschaft und des friedlichen Miteinanders sein. Einige unserer aus Pakistan stammenden Gemeindeglieder wohnen in Bredstedt“, erklärte Shad.

Unter dem Leitspruch der weltweit vertretenen muslimischen Gemeinde „Liebe für Alle – Hass für Keinen“ werden in diesem Jahr bundesweit 1000 Bäume gepflanzt. Neben Stadtvertretern waren auch Dirk Bölter als Vertreter des Amtes Mittleres Nordfriesland und Johann Georg Carstensen vom Stadtmarketing mit dabei. Bürgermeister Jessen bedankte sich bei den Spendern. Der Baum schließe auch die entstandene Lücke für den gefällten, kranken Kastanienbaum. Der Ginkgo gelte als lebendes Fossil und Lieferant für Arzneien. Er wurde im Jahr 2000 zum Baum des Jahrtausends als Mahnmal für Umweltschutz und Frieden gekürt. Gelegenheit zum Gedankenaustausch gab es bei einer anschließenden Kaffeetafel.

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