Gewiefter Fotograf

Lorenzen
Lorenzen

shz.de von
11. Januar 2019, 16:38 Uhr

Jens Lorenzen erzählt, wie ihn damals sein zwölfjähriger Sohn bedrängt hatte, abends doch noch mal ums Dorf zu laufen. Leichter gesagt, als getan. Im Postweg landeten sie im Graben, weil sie gar nicht mehr die Spur wussten. Irgendwann sind beide sogar über ein Auto gelaufen, weil sie es übersehen hatten.

Mit einer Agfa Silette schoss er die Fotos. Irgendwie schaffte er es bis Heide, um dort die Filme entwickeln zu lassen. Die Bilder legte er in seinem Kaufmannsladen aus. Alle im Dorf wollten welche zur Erinnerung haben, er verkaufte 180 der Fotos.

Genau gegenüber liegt der Dorfkrug. Dort fiel der Silvesterball aus. „Ich wäre nicht einmal auf die andere Straßenseite gekommen, so viel Schnee lag da im Weg.“

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