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Veranstaltung zum Jubiläum : Geschichtsverein pflegt 18.000 Daten und 40.000 Bilder

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Vor 25 Jahren gründeten 23 interessierte Bürger den Bredstedter Verein für Geschichte und Stadtbildpflege. Die Jubiläumsveranstaltung besuchten knapp 110 Gäste. Zudem gibt es eine Fotoausstellung in der Grundschule.

Fast eine Punktlandung legten die Ehrenamtler des Vereins für Bredstedter Geschichte und Stadtbildpflege mit ihrem Vorsitzenden Karl-Heinz Dietzschold hin. Die Jubiläumsveranstaltung im Saal des Bürgerhauses fand genau einen Tag nach der Vereinsgründung vor 25 Jahren statt. 23 interessierte Bürger unterzeichneten seinerzeit. Aktuell sind es 169. Knapp 100 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Vereinen feierten mit den Mitgliedern. Im Mittelpunkt stand der Festvortrag des Leiters des Nordfriisk Instituutes, Professor Thomas Steensen. Der Ehrenvorsitzende skizzierte ein Bild und hielt sich weder mit kritischen Anmerkungen zurück, noch mit Ideen und Impulsen. Als Zweck des Vereins waren drei wesentliche Punkte festgeschrieben worden: Erforschung der Stadt-Historie, Zeugnisse der Vergangenheit und die Pflege des Stadtbildes. Vieles sei erreicht worden, wie die Schaffung eines Archives, dass „Gedächtnis Bredstedts“ mit mittlerweile drei Bildschirmarbeitsplätze hat derzeit 18.052 Datensätze und 40.144 digitalisierte Fotos gespeichert. Ferner gibt es einen Ausstellungsraum in der Grundschule, ein Buch „Bredstedt – Stadt in der Mitte Nordfrieslands“ oder die Erläuterungstafeln an 18 geschichtsträchtigen Stätten in der Stadt sowie die Installation einiger Straßenschilder mit erläuternden Zusätzen. „Wer sich mit Geschichte befasst, erkennt, dass nichts beständig ist“, so Steensen. Viel habe sich in 25 Jahren verändert. In der Innenstadt stehen zwar Läden und Häuser leer und die Selbstständigkeit der Spar- und Leihkasse ging verloren. „Kommt in der Bezeichnung etwa ein Bedeutungsverlust der Stadt zum Ausdruck“, fragt der Referent. Mit Bredstedt ginge es bergab, höre er gelegentlich. Beispiele zeugen aber vom Gegenteil: unter anderem iniierte ein alkoholkranker Historiker ein Krankenhaus gegen Suchtgefahren, aus dem sich eine anerkannte Klinik und der größte Arbeitgeber der Stadt entwickelte. Er wünsche, dass der Verein die Arbeit fortsetzt. Es wäre gut, wenn der Stadtbildpflege mehr Aufmerksamkeit gewidmet würde. „Vielleicht kann der Verein ermuntern, dass Bredstedter Geschichte an den Schulen berücksichtigt wird. “ Bürgermeister Knut Jessen regte an, eine Imagebroschüre zu erstellen, die Alleinstellungsmerkmale zeige. Pastor Peter Schuchardt dankte für die enge Zusammenarbeit. Die Lichtbildervorträge seien Höhepunkte. Viel Applaus gab es für musikalischen Glanzpunkte der Flötistinnen des Kammermusikkreises im Spielmannszug. Zeit für Gespräche gab es beim Beisammensein. Die Jubiläums-Fotoausstellung „100 Jahre Bernd Braumüller“ zog viele Gäste in die Aula der Grundschule.











 

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