Olderup : Gerätehaus-Anbau vorerst vom Tisch

Bürgermeister Carstensen verabschiedet (v. l.) Arne Schwerin, Karl-Johannes Lorenzen und Hans-Christian Domeyer.
Bürgermeister Carstensen verabschiedet (v. l.) Arne Schwerin, Karl-Johannes Lorenzen und Hans-Christian Domeyer.

Wehrführer Martin Cardell und die Einsatzkräfte nehmen Abstand von den Plänen: „Zu teuer und unpraktikabel“.

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03. Juli 2018, 11:00 Uhr

Drei langjährig aktive Gemeindevertreter verabschiedete Olderups Bürgermeister Thomas Carstensen in der konstituierenden Sitzung, dabei Karl-Johannes Lorenzen und Arne Schwerin nach jeweils 20 Jahren sowie Hans-Christian Domeyer nach zehn Jahren. Er selbst wurde einstimmig wiedergewählt. Die Vereidigung und Ernennung hatte Hans Niko Sterner als ältestes Mitglied im Gemeinderat übernommen. Jeweils bei eigener Enthaltung wählte das Gremium einmütig Thomas Thiesen zum ersten Stellvertreter sowie Lydia Dau-Hein zur zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin.

Im Rahmen der Einwohnerfragestunde informierte Wehrführer Martin Cardell, dass sich nach intensiven Beratungen innerhalb der Wehr die Meinung gebildet habe, zunächst den geplanten Anbau an das Feuerwehrgerätehaus (wir berichteten) zurückzustellen. Mit der ursprünglichen Variante, einem Anbau im hinteren Bereich des Domizils, sei gänzlich nach dem Motto „zu teuer und unpraktikabel“ abgeschlossen worden. Nachdem nun der Anhänger entsorgt und aufgeräumt wurde, habe man Platz gewonnen und sich neu arrangiert. Für die Dienstkleidung, die bisher nicht komplett untergebracht werden konnte, sei ein Schrank aufgestellt worden. Das Einsatzfahrzeug ist zwar 13 Jahre alt, doch da es gut in Schuss ist, steht eine Neubeschaffung nicht an. „Gut, dann legen wir die Pläne auf Eis“, so der Bürgermeister.

Einstimmig segnete das Gremium den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für den B-Plan Nr. 2 in sechster Änderung für das Gebiet Dörplotten, nördlich vom Gröne Wech und westlich vom Norderwech, ab, nachdem Einwendungen nach zuvor erfolgter Beteiligung der Öffentlichkeit nicht erhoben wurden. Die Änderung, so erläuterte der Gemeinde-Chef, sei erforderlich gewesen, weil ein Eckgrundstück aufgrund des Antrages eines Anliegers zu Bauzwecken um etwa 150 Quadratmeter vergrößert werden musste. Die Zuwegung soll nicht über die Stichstraße erfolgen, sondern von der Parallelstraße her. „Der jetzige B-Plan hätte das nicht hergegeben. Mit der Baubehörde wurde das abgeklärt“, so Carstensen. Die Stichstraße in das Neubaugebiet soll – da waren sich alle Vertreter einig – den Namen „Na de Beek“ erhalten.

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