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Empfang in Garding : Gemeinsamer Start ins neue Jahr

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Zum Neujahrsempfang trafen sich die Bürger von Stadt und Kirchspiel Garding im Gemeindehaus. Das Pflegeheim neben dem Harde-Huus soll nun doch gebaut werden, sagte die Bürgermeisterin.

Stadt und Kirchspiel Garding sowie die Kirchengemeinde hatten wie jedes Jahr zum Neujahrsempfang eingeladen. Eröffnet wurde er mit einem Gottesdienst in der St.-Christian-Kirche. Pastor Thomas Knippenberg freute sich darüber, dass auch einige Flüchtlinge gekommen waren. Für den neuen Vikar der Kirchengemeinde, Simon Ulrich, war es das erste Mal, dass er sich in den Gottesdienst mit einbringen konnte. Für die kleine Lenja Johanna Simon war es ein besonderer Tag, denn sie wurde im Rahmen des Gottesdienstes getauft.

Zum eigentlichen Neujahrsempfang bat Thomas Knippenberg dann alle in den Gemeindesaal. Zunächst blickte er auf das abgelaufene Jahr zurück. Die Winterkirche war wieder ein voller Erfolg. Die Zusammenarbeit in der Region wurde weiter intensiviert und somit bildet die Kirche in vielfacher Weise das ab, was auf politischer Ebene mit dem Kooperationsraum Mittleres Eiderstedt entstanden ist. Dazu gehören das Regionalbüro, die Konfirmandenarbeit, die Kirchenmusik sowie der Pfadfinder, die es seit nunmehr gut drei Jahren gibt. Die Sommerkirche in Welt war wieder so gut besucht, dass ein neues Schild oft zum Einsatz kam, nämlich „Kirche wegen Überfüllung geschlossen“. Im Rahmen der 425-Jahr-Feier der Stadt fand in der Gardinger Kirche ein großer Erntedankgottesdienst statt. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten erstrahlt die Kirche St. Christian in neuem Glanz. Dazu kommt aus Berlin die frohe Botschaft, das für die Sanierung der Eiderstedter Kirchen mehr als neun Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, jedoch muss vor Ort die andere Hälfte noch aufgebracht werden. „Aber da bin ich ganz zuversichtlich“ erklärte Pastor Knippenberg. Zum Kindergarten nahm er auch kurz Stellung. Träger ist nun das Kindertagesstätten-Werk des Kirchenkreises Nordfriesland. Sommerschließzeiten wird es künftig nicht mehr geben. Auch werden genügend Krippenplätze zur Verfügung stehen.

Dann hatte Bürgermeisterin Andrea Kummerscheidt das Wort. Sie überbrachte die Grüße der Stadt Garding. Zunächst blickte sie zurück auf das vergangene Jahr. Sie war am 26. Februar als erste Frau der Stadt Garding zur Bürgermeisterin gewählt worden. Das ganze Jahr stand unter dem Zeichen der 425-Jahr-Feier, die am 12. Oktober in der St. Christian-Kirche feierlich begangen wurde. Die wichtigste Ankündigung überhaupt war, dass am 11. Januar mit den Erdarbeiten für das neue Pflegeheim neben dem Harde-Huus begonnen wird, so die Auskunft des Investors. Dort werden 60 neue Arbeitsplätze entstehen. Wegen der Unterbringung von Asylbewerbern im Harde-Huus hatte der Investor im Herbst Abstand von seinen Plänen genommen. Viele intensive Gespräche mit Unterstützung und Beratung von Verbänden und Mitgliedern der Landespolitik führten letztendlich zur Entscheidung, doch zu bauen. Für die Gastronomie der Dreilandenhalle wurde ein neuer Betreiber gefunden. Künftig werden Mike und Edita Eichhorn die Gaststätte professionell betreiben. Eine weitere große Aufgabe ist die Unterbringung und Betreuung der 70 Flüchtlinge. Für weitere gilt es, Wohnraum zu bieten. Dabei geht ein besonderer Dank an alle, die sich rührend und voller Wärme um die Neubürger kümmern. Desweiteren dankte die Bürgermeisterin allen Ehrenamtlern.

Auch im Kirchspiel Garding gab es im vergangenen Jahr eine personelle Veränderung. Für den zurückgetretenen Bürgermeister Mewes Kühl kam Richard Merkner. Dieser überbrachte die Grüße des Kirchspiels. Er berichtete, dass im Baugebiet nun auch das letzte Grundstück verkauft sei.

Amtsvorsteher Christian Marwig meldete sich ebenfalls zu Wort. Für den ländlichen Raum Eiderstedt sollen Mittel bereitgestellt werden. Es soll eine Landesentwicklungsstrategie von Kiel erstellt werden. Er hofft, dass diese nicht im Sande verläuft.

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