Gemeinsame Probleme auf dem Tisch

Konstruktive Diskussion: Unternehmer (l.), Gemeinderatsmitglieder (r.) wollen miteinander arbeiten.
Konstruktive Diskussion: Unternehmer (l.), Gemeinderatsmitglieder (r.) wollen miteinander arbeiten.

Erfolgreiche zweite Gesprächsrunde von HGV und Gemeindevertretern / Baugebiete, Verkehrsfragen und Schule sind Themen

shz.de von
12. Juni 2014, 19:21 Uhr

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein Treffen unter Freunden war. Unternehmer sowie Gemeinderäte waren sich einig, „miteinander arbeiten zu wollen“. Die HGV-Vorsitzende Betina Smetsers war erfreut und überrascht zugleich, dass so viele gekommen sind. Bürgermeister Bernd Heiber betonte, dass der Gemeinderat der Einladung gern gefolgt sei.

Auf Anregung von Gemeindevertreterin Telse Jacobsen berichtete der Gemeinde-Chef von der Ausweisung neuer Baugebiete. Der von Land, Kreis Nordfriesland, Stadt Husum und den Umlandgemeinden geschlossenen Vertrag läuft Ende 2015 aus. „Das Land möchte, dass Husum sich weiterentwickelt und die Gemeinden zurückfahren. Den bestehenden Zusatzvertrag werde ich nicht wieder unterschreiben“, betonte der Bürgermeister. Anfragen zu Baugrundstücken würden vorliegen.

Zur Überquerung der sehr stark frequentierten Ostenfelder Landstraße (L 37) sagte der Bürgermeister: „Die erforderlichen Zahlen zur Einrichtung einer Bedarfsampel liegen vor, aber vom Land habe ich keine Antwort, und der Kreis zweifelt die Zahlen an und möchte eine nochmalige Zählung.“ Das wäre dann schon die dritte. Eine besondere Gefahr stelle das Überqueren für Kindergartenkinder auf dem Wege zum Naturerlebnisraum und Senioren zum Nahversorgungszentrum Dreimühlen dar.

Für die 46 gemeindeeigenen Wohnungen besteht eine lange Bewerberliste – mit mehr als 100 Interessenten.

Im Hinblick auf die Gemeinschaftsschule sagte der stellvertretende Bürgermeister Dirk Krause: „Wenn es nach der Schule gegangen wäre, wäre sicherlich noch weiterer Zuwachs gewünscht.“ Derzeit bestehen allerdings 22 Klassen. In Gesprächen mit der Schule hat sich die Gemeinde Mildstedt als Schulträger auf eine Dreizügigkeit pro Jahrgang geeinigt. Die Investition in eine Mensa von rund einer Million Euro sei aber sinnvoll, sagte Vizebürgermeister Dirk Krause, „denn wir haben stark wachsende Schülerzahlen.“

Die Teilnehmer vereinbarten übereinstimmend, die Reihe dieser Treffen fortzusetzen.

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