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Husumer Nachrichten

24. Oktober 2017 | 11:45 Uhr

Teure Forstarbeiten : Gemeinde verkauft Holz

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Immenstedt will das durch „Christian“ in den eigenen Wäldern geworfene Holz verkaufen, um die Forstarbeiten zu finanzieren. Der Gemeinderat beschloss zudem, sich an der Sanierung des Schwimmbades in Ohrstedt zu beteiligen.

Orkan „Christian “ war in der jüngsten Gemeinderats-Sitzung in Immenstedt das beherrschende Thema in der Einwohnerfragestunde. Wie das nun mit dem gebrochenen Holz geregelt sei, wollte ein Zuhörer wissen. „Einfach in den Wald gehen und sich Holz holen, das geht nicht“, stellte Bürgermeister Johannes Feddersen klar. Der Forstbetrieb sei damit beauftragt, die Sturmschäden zu beseitigen. Das gehe natürlich auf Gemeindekosten und da könne das Holz nicht verschenkt werden, stellte Feddersen klar. Es werde verkauft, um so die Kosten wieder wett zu machen.

Auch mit dem Radweg zwischen Immenstedt und Olderup beschäftigte sich das Gremium. Den Gemeindevertretern lag die Endabrechnung vor. Da für dieses Projekt bereits vor einigen Jahren 160.000 Euro in den Haushalt eingestellt wurden, belastet der Radweg den neuen Haushalt für 2014 nicht, erklärte der Gemeinde-Chef.

Derzeit müssen sich alle Gemeinden des Amtes Viöl, die auch zugleich Mitglied des Zweckverbandes Schulverband Viöl sind, mit der Verbandssatzung befassen. Grund hierfür ist das Ausscheiden der Gemeinde Joldelund aus dem Verbund. Entsprechend ist die Satzung zu ändern. Alle Mitgliedsgemeinden müssen daher der Änderung zustimmen, was in Immenstedt geschah. In seinem Bericht ging Bürgermeister Johannes Feddersen auf das Ohrstedter Freibad ein. Mit benachbarten Bürgermeistern sei das Schwimmbad unter die Lupe genommen worden, um die nötige Investition zu klären. „Wir waren uns alle einig, dass eine Schließung nicht zur Diskussion steht“, berichtete Feddersen. Eine Kostenschätzung von gut 67.000 Euro liege vor, Immenstedt müsse sich mit etwa 14. 000 Euro beteiligen.

Die vom Orkantief zerstörte Bushaltestelle Immenstedt-Kiel ist wieder aufgebaut und stabiler als vorher befestigt worden, so Feddersen. Zu einem Ortstermin trafen sich Ratsmitglieder an der Kläranlage. In der vergangenen Sitzung wurde bereits vorgeschlagen, dort eine Kleinwindanlage zu errichten, um so die enorm hohen Stromkosten, mehr als 7000 Euro jährlich, zu senken. Den jährlichen Stromverbrauch bezifferte Daniel Thiesen mit gut 27.000 Kilowattstunden. Lohnen würde sich das Projekt auf jeden Fall, berichtete er und verwies auf die Gemeinde Oldenswort, die vor gut zwei Jahren eine Anlage zur Stromversorgung der Kläranlage errichtet hatte. Als nächster Schritt müsse das Vorhaben mit dem Bauamt geklärt werden, dann könne einn Bauantrag eingereicht werden.









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