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Erweiterung des Campingplatzes : Gemeinde erwartet mehr Touristen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Campingplatz Simonsberg kauft Land auf dem Gebiet westlich der Schleuse und Lundenberg von der Kommune dazu. Die Öffentlichkeit soll einbezogen werden.

In ihrem Bericht während der jüngsten Gemeinderatssitzung in Simonsberg ging Bürgermeisterin Angela Feddersen auf den Zustand des Dorfplatzes ein. Dort müssten Drainagen gelegt werden, so ihre Feststellung. Es sei schon vorgekommen, dass Veranstaltungen abgesagt werden mussten, berichtete sie dem Gremium. Nach kurzer Beratung schlossen sich die Gemeindevertreter der Einschätzung der Bürgermeisterin an und vergaben die Arbeiten an eine Nordstrander Firma.

Am 5. Oktober wird im ZDF der Film „Der Verlust“ von Siegfried Lenz ausgestrahlt. „Einige Szenen wurden in Simonsberg aufgenommen“, so die Bürgermeisterin. Nicht zufrieden zeigte sich Angela Feddersen über die derzeitigen Splittarbeiten. „Es müssen auf jeden Fall noch Nachbesserungen vorgenommen werden“, stellte sie klar. Auch auf den Kindergarten ging die Vorsitzende des Gemeinderates ein. Derzeit sei die Einrichtung voll ausgelastet. Außerdem würden notwendige Investitionen anstehen. Die Investitionssumme bezifferte sie mit gut 14.000 Euro, wobei der Kreis Nordfriesland einen Zuschuss zugesagt habe.

Ausgiebig beschäftigte sich das Gremium mit den Änderungen eines Flächennutzungs- und des Bebauungsplanes. Dabei handelt es sich um das Gebiet Westlich der Schleuse und Lundenberg – zwischen dem Landesschutzdeich und dem Speicherbecken. Im August wurde dieses Areal vom Campingplatz aufgekauft mit dem Ziel der Erweiterung. Die Pläne sollen noch ausgelegt werden. Somit soll der Öffentlichkeit, Behörden sowie Trägern die Möglichkeit zur Einsicht gegeben werden. Damit eventuell Einsprüche geltend gemacht werden können. Außerdem sollen während einer Gemeindevertretersitzung Bürger gehört werden. Ferner sollen die Besucher über das Vorhaben informiert werden, und die Möglichkeit bekommen, Fragen und Bedenken vorzubringen. Nach eingehender Beratung wurden die Änderungen des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes gebilligt.

Wer in Simonsberg eine Zweitwohnung besitzt, muss ab 2016 die fällige Zweitwohnungssteuer an Simonsberg abführen. Dies beschloss der Gemeinderat einstimmig. Bisher musste der Eigentümer die Steuer an die Gemeinde des Erstwohnsitzes abführen. „Dies gilt aber nur für Besitzer, die in Deutschland wohnen“, erklärte die Bürgermeisterin. Gut 86.000 Euro außerplanmäßige Ausgaben bewilligte außerdem das Gremium. Die Kosten entstanden auch durch einen Wasserschaden an der Mehrzweckhalle sowie weiteren Kosten an der Kläranlage. Jedoch erhöhte sich auch das Schul- und Kindergartengeld für die Gemeinde. Der Jahresabschluss für 2014 endete mit einem Plus von mehr als 716.000 Euro, so Angela Feddersen. Dieser Betrag soll der allgemeinen Rücklage zugeführt werden.



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