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Dorffest in Koldenbüttel : Gelungenes Spiele-Spektakel

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Das erste Dorffest „Kombüttel speelt verrückt“ war ein voller Erfolg – auch Starkregen konnte die Stimmung nicht vermiesen. Höhepunkt war das Rennen in Fantasiefahrzeugen den Rodelberg hinunter.

Das Dorf kann es - das war eine „Premiere mit fünf Sternen“ in Koldenbüttel: Spiele am und im Wasser – vor allen Dingen aber „mit viel Wasser von oben“. Das wiederum schreckte die Aktiven und die vielen „Sehleute“ nicht ab – Abhilfe boten Zelte und das geräumige Holzhaus im Freizeitpark. Doch der Reihe nach: Auf einer Jugendversammlung war der Wunsch nach einem besonderen Event geäußert worden. Bürgermeister Detlef Honnens hatte sofort „ein offenes Ohr“ für seine junge Gemeinde, die Jugendausschuss-Vorsitzende Frauke Vollstedt bildete eine Arbeitsgruppe, und dann wurde eifrig beraten und vorbereitet.

Das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen: Unter dem Motto „Kombüttel speelt verrückt“ wurde ein Top-Dorffest geboten, das vielleicht zu einem „Dauerbrenner“ werden könnte. Unter der Leitung von Frauke Vollstedt, Anika Kobarg, Ute Clausen und Lars Wulff lief das Fest unfallfrei ab – für alle Fälle stand auch diesmal ein Rettungswagen vor Ort bereit. Der DRK-Ortsverein bot eine Riesenauswahl an Kaffee und Kuchen sowie Gesellschaftsspiele für die Besucher an. Für das Grillen war der Boßelverein zuständig. Lars Wulff und Marie Meeder sorgten für Musik.

Unter viel Beifall gingen die Teams in die Wettkämpfe. Da wurde mit dem Kanu der Sielzug befahren, musste Standfestigkeit bei der Teichüberquerung im Freizeitpark bewiesen werden und beim Ringstechen mit wilden Steckenpferden getroffen werden. Genau gezielt werden musste auch an der Spritzwand der Feuerwehr und nicht ganz ohne war der Parcours mit Eierlaufen und Melken. Dabei gingen Teams mit so ausgefallenen Bezeichnungen wie „Wählermeister“, „Hoppa im Boßel-Feenland“ (Boßelmädchen), „Team Unfall“ oder „Löschi“ an den Start.

Der Höhepunkt fand zwischen zwei sehr ergiebigen Regenschauern statt: Mit ausgefallenen selbstgezimmerten Fahrzeugen sausten die Teams in fantasievoller Verkleidung den hohen Rodelberg hinunter. Dabei gab es folgende Platzverteilung: Platz 1 für „Hoppa im Boßel-Feenland“, Platz 2 Wählermeister, 3. Unfallfraktion, 4. „Löschi“. Das Löschi-Feuerwehrfahrzeug überzeugte zwar absolut, kam aber wegen der Tatsache, dass es bereits anderweitig schon einmal „aufgetreten“ war, auf Platz 4. Bei den übrigen Spielen gab es zusammengerechnet diese Platzierungen: 1. Unfallfraktion, 2. Hoppa, 3. Löschi und 4. Wählermeister. Ausgerechnet, als der Gemeindechef den letzten Pokal übergab, setzte erneut Starkregen ein.

Im Übrigen verdient auch dies Anerkennung: Der Bürgermeister hatte – „mit voller Rücksicht auf dieses Fest“ – seinen Start in die Urlaubsreise mit Ehefrau Anke in die Nachtstunden verschoben. Das zeigt Verbundenheit mit seiner Gemeinde. Eindeutiger Wunsch der Besucher: „Weitermachen!“ Sicherlich wird das ein Thema in den nächsten Ausschuss- und der Gemeinderats-Sitzungen sein, denn Veranstalter war die Gemeinde.

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