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Nordic-Games-Convention in Husum : Gelungene Premiere und hoffnungsvolle Aussichten

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Computer-Veranstaltung Nordic-Games-Convention lockte neben den Turnierteilnehmern auch knapp 200 Tagesbesucher auf das Husumer Messegelände. Im nächsten Jahr werden 1500 Teilnehmer erwartet.

„Drei, zwei, eins“, und 210 Bierkorken knallten zur Eröffnung der Nordic Games Convention (NGC) im Nordsee-Congress-Centrum (NCC) am Wochenende. Die Veranstaltung, die sowohl in ihrer technischen wie auch in ihrer organisatorischen Ausführung einzigartig im Norden ist, zog neben den Turnierteilnehmern auch knapp 200 Tagesbesucher auf das Husumer Messegelände. „Diese Besucherzahl ist“, so der Projektleiter Martin Freese „für ein solches Event durchaus eine Hausnummer.“ Das Know-How brachte vor allem der technische Projektleiter Henning Ulbrich, durch den die Dimension des Events erst möglich wurde. Nachdem am Freitagabend die Teilnehmer ihre Computer im NCC aufgebaut und vernetzt hatte, fand das erste Turnier am späten Abend statt.

Die Turniere selbst jedoch standen nicht unmittelbar im Vordergrund der NGC, sondern eher die Begegnung mit anderen Spielern im Rahmen des elektronischen Sports (E-Sport). Die Stimmung war während der gesamten Veranstaltung freundschaftlich; überwacht wurden die Spiele von einem „Backoffice“, einem Team von ehrenamtlichen, professionellen Administratoren.

Dieses erste Turnier wurde von einem fünfköpfigen Angelner Team namens Dis Iratus Natus (DIN) gewonnen, das nach eigenen Angaben, eigentlich gar nicht Battlefield spielt. Außerhalb der NGC spielen DIN unter dem Namen „KappelnKollateral“. „Der Sieg war also eher ein Kollateralschaden“, so einer der überraschten Spieler, der unter seinem Spielernamen „dansen“ teilgenommen hat.

Auch bei anderen Teilnehmern fand das Event großen Anklang. Es waren männliche wie weibliche Spieler zwischen 18 und 47 Jahren anwesend. „Die Atmosphäre ist einfach - mir fehlt ein Adjektiv“, sagte Kim Reichenberg (23) aus Sörup. Auch Besucher Robert Scholz von Hauschildt Bau aus Husum genoss das Event: „Tolle Stimmung.“

Aus Kaltenkirchen war ein Laser-Tag-Team mit Ausrüstung gekommen, sodass an allen drei Tagen die Laser-Tag-Fläche in der Messehalle für Besucher ab 14 Jahren zugänglich war. Auch dort stand der Teamgeist im Vordergrund: Familien, Freunde und sogar Arbeitskollegen haben an den Laser-Tag-Turnieren (einem Teamsport mit Lasergeräten) teilgenommen. Kimberley Härtel (17), die die Anmeldungen entgegennahm, erklärte: „Laser-Tag ist ein Sport, der weniger aggressiv ist als Softair oder Paintball.“

Insgesamt gab es für die einzelnen Turniere jeweils drei Sieger, also 15 Preisträger, die je eine Freikarte für die NGC 2015 sowie Preisgelder und Computerzubehör erhielten.

Freese sieht auch wirtschaftlich großes Potenzial in den E-Sport-Turnieren: „Wer die Branche unterschätzt, verpasst den Hype und hat auf lange Sicht echt Pech gehabt.“

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erstellt am 27.Okt.2014 | 07:00 Uhr

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